Giangs verratener Elixir-Sturm
Donner grollt, während Verrat einen Sturm aus Rache und verbotener Ekstase entfacht.
Giangs flüsternde Reben des unersättlichen Hungers
EPISODE 5
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Regen peitschte gegen die uralten Steinmauern der Lang Winery, der Zorn des Sturms spiegelte den Orkan wider, der in Giang Ly tobte. Die 26-jährige vietnamesische Schönheit stand vor den großen Eichenholztüren, ihr hellbraunes Haar zu einem glatten tiefen Dutt gebunden, der ihr ovales Gesicht und ihre dunkelbraunen Augen betonte, die unter dem flackernden Blitzlicht mit rätselhafter Entschlossenheit glänzten. Ihre hellgebräunte Haut schimmerte schwach im schwachen Laternenlicht, das durch die Ritzen sickerte, ihr schlanker 1,68 m großer Körper steckte in einer eng anliegenden schwarzen Seidenbluse und einem Bleistiftrock, der ihre mittelgroßen Titten und ihre schmale Taille umschmeichelte. Die Weingut, auf sturmgepeitschten Hügeln über unruhigen Weinbergen thronend, stank nach gealterten Eichenfässern und gärenden Trauben, die Luft dick vom metallischen Geruch des Regens und unausgesprochener Verräterei. Giangs Herz hämmerte, als sie die Türen aufstieß, Wind heulte in ihrem Kielwasser. Theo Lang, der schmeichlerische Besitzer des Weinguts, wartete auf sie im weiten Kellerverkostungsraum, seine scharfen Züge vom Kerzenlicht erleuchtet, das über Reihen von Elixir-Flaschen tanzte – seinem preisgekrönten Aphrodisiakum-Wein, nun befleckt von Skandal. Sie war gekommen, um Konfrontation zu fordern, ihre fesselnde Präsenz eine Waffe, geschärft vom Verrat. Gerüchte von Erpressung hatten sie hergelockt: Fotos, Videos ihrer intimsten Momente, in die Elixir-Formel als digitales Gift eingespritzt. Blitz beleuchtete ihren entschlossenen Ausdruck, Lippen zu einer Linie rachsüchtiger Anziehung gepresst. Theos Augen weiteten sich, eine Mischung aus Arroganz und Verlangen flackerte, als er aus seinem Ledersessel aufstand. Der Sturm draußen rüttelte an den Bleiglasfenstern, Donner grollte wie ein Vorspiel zum Chaos. Giang trat vor, ihre Absätze hallten auf dem Steinboden wider, jede Schaukel ihrer Hüften ein stilles Versprechen der Abrechnung. Die Luft summte vor Spannung, der Duft von nasser Erde und gewürztem Wein berauschend, zog sie tiefer in die Höhle, wo Geheimnisse wie der Elixir selbst gärten. Sie spürte das Gewicht des Beweises ihrer Schande über...


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