Giangs triumphaler Vintage-Anspruch
Mit Elixier durchtränkte Verführung besiegelt das Schicksal des Weinguts in einer Halle vergoldeten Verlangens
Giangs flüsternde Reben des unersättlichen Hungers
EPISODE 6
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Ich betrat die große Auktionshalle, die Luft dick vom Duft alter Eiche und poliertem Mahagoni, Kronleuchter tropften Kristalllicht über samten verhängte Wände. Der Ort summte von Highrollern, ihr Geflüster wie ferner Donner, Augen starr auf die Bühne gerichtet, wo der Preis des Abends wartete: eine seltene Vintage-Weinsammlung, die angeblich Imperien wert sein sollte. Aber es waren nicht die Flaschen, die mich gefangen hielten. Es war sie. Giang Ly stand da, 26, vietnamesisches Rätsel in einem glatten roten Kleid, das ihren schlanken 1,68 m Körper umschmeichelte wie ein Liebhaber-Versprechen. Ihr hellbraunes Haar in einem niedrigen Dutt, lange Strähnen neckten ihr ovales Gesicht, dunkle braune Augen scannten die Menge mit raubtierhafter Anmut. Hellbraune Haut glühte unter den Scheinwerfern, ihre mittelgroßen Titten hoben sich mit jedem Atemzug, schmale Taille weitet sich zu Hüften, die subtil schwangen. Ich hatte ihre Saga monatelang verfolgt, diese fesselnde Frau, die aus den Schatten aufgestiegen war, um das verlorene Erbe ihrer Familie zu beanspruchen. Theo, dieser arrogante Bastard, saß in der ersten Reihe, seine Gebote kletterten schon wie ein Raubtier, das Territorium absteckt. Elena Voss, meine On-Off-Liebesaffäre, klammerte meinen Arm, ihre blauen Augen blitzten Eifersucht und Verlangen. Wir waren heute zusammen gekommen, vereint durch Giangs subtile Einladungen, ihre rätselhafte Anziehung zog uns in dieses Netz. Sie sprach jetzt, Stimme eine seidene Liebkosung übers Mikrofon, versprach nicht nur Wein, sondern Unsterblichkeit in jedem Schluck. „Dieser Vintage ist nicht nur flüssige Geschichte“, schnurrte sie, „es ist das Elixier vergessener Leidenschaften, das weckt, was in uns schlummert.“ Ihr Blick sperrte sich auf meinen, dann Elenas, ein Versprechen von Chaos und Ekstase. Mein Puls hämmerte; die Halle fühlte sich enger, heißer an. Investoren rutschten hin und her, gebannt, als sie eine Probe-Flasche entkorkte, das Elixier-Aroma webte durch die Luft – würzig, berauschend. Theo grinste, hob sein Gebotsschild hoch. Aber Giangs Lächeln vertiefte...


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