Julias Wienerlektion explodiert
Im Herzen Wiens wird eine Cellolektion zu einer Symphonie verbotener Begierde.
Julias Celloflüstern entfacht verbotene Kadenzen
EPISODE 2
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Die regennassen Straßen Wiens flüsterten Geheimnisse, als Julia Schmidt in meine Wohnung trat, ihr strohblond-frisches Haar fing das Lampenlicht ein wie eine Stradivarius unter Bühnenbeleuchtung. Diese grünen Augen bargen eine Herausforderung, einen kreativen Hunger, der meinem eigenen entsprach. Unsere private Stunde sollte ihren Block durchbrechen, aber vom Moment an, als ihre Finger die Cellosaiten streiften, wusste ich, dass Musik unser Untergang sein würde – Körper verschlungen in einem Crescendo, dem keiner widerstehen konnte. Die Tür zu meiner Wiener Wohnung klickte hinter Julia Schmidt ins Schloss und sperrte den herbstlichen Nieselregen aus, der sich an die Pflastersteine unten klammerte. Sie stand im Flur, Wassertropfen perlten auf ihrem schwarzen Etuikleid wie Noten auf einem Notenblatt, ihr schulterlanges strohblond-frisches Haar glatt und gerade trotz des Wetters. Mit 24 trug sie die Haltung einer doppelt so alten Person – eine deutsche Cellistin, deren Rivalität mit jener italienischen Feuertänzerin in Mailand noch immer in klassischen Kreisen summte. Aber heute Abend war sie nicht wegen Konkurrenz hier. Sie war wegen mir hier, Tomas Hale, dem Komponisten, dessen Saiten sie beherrschen wollte. Ich nahm ihren Mantel, unsere Finger streiften sich gerade lang genug, um einen Funken meinen Arm hochzujagen. „Julia“, sagte ich, meine Stimme tief im schattigen Flur, „deine E-Mail sprach von einem kreativen Block. Was verfolgt dich?“ Sie lächelte, diese elegante Kurve ihrer Lippen versprach Tiefen. Wir gingen ins Wohnzimmer, wo mein Flügel wie ein schweigender Zeuge wartete, ihr Cellokoffer daneben abgestellt. Der Raum war intim – hohe Decken, Samtvorhänge, ein Feuer knisterte im Kamin und tauchte ihre helle Haut in warmes Gold. Sie packte ihr Instrument mit geübter Anmut aus, ihr schlanker athletischer Körper bewegte sich wie die Melodie, die sie suchte. „Es ist dieses neue Stück von dir, Tomas. Das Adagio – es ist flüchtig. Ich spüre es hier“, sie drückte eine Hand auf...


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