Alexandras Wiener Fassade bröckelt
In Spiegelsälen gibt Eleganz exquisiter Hingabe nach.
Alexandras zerbrochene Spiegel der Verzückung
EPISODE 4
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Die Spiegel meines Wiener Sammlungssaals fingen Alexandra Petrov aus jedem Winkel ein, ihr aschblondes Haar ein seidenes Tuch über Porzellanhaut, eisblaue Augen bohrten sich in meine mit einer Herausforderung, die ihre vornehme Haltung Lügen strafte. Sie war wegen des vierten Stücks gekommen, aber ich wusste, dass der wahre Schatz der Riss in ihrer eleganten Fassade war – ein Versprechen der Dominanzspiele, die sie zitternd, entblößt, völlig mir ausgeliefert zurücklassen würden, bevor die Nacht vorbei war. Die schweren Türen meines privaten Sammlungssaals schlugen hinter Alexandra Petrov mit einem hallenden Knall zu, der von den vergoldeten Spiegeln an jeder Wand widerhallte. Kerzenlicht flackerte von Kristallleuchtern über uns, warf einen warmen, goldenen Schimmer, der ihre Reflexion unendlich multiplizierte, jede atemberaubend wie die vorige. Sie stand da in der Mitte des barocken Prunks, groß und schlank mit 1,75 m, ihr sehr langes, glattes aschblondes Haar fiel wie ein blasser Wasserfall ihren Rücken hinab. Diese eisblauen Augen, scharf wie sibirischer Winter, fixierten mich mit einer Intensität, die die Luft verdichtete. „Viktor Reinhardt“, sagte sie, ihre Stimme ein vornehmer Klang mit russischem Stahl, „du hast das vierte Stück versprochen. Ich habe es über drei Kontinente gejagt, und jetzt ist es hier, in diesem... opulenten Käfig von dir.“ Sie deutete auf die samtbewachsenen Nischen, wo meine Schätze lauerten – Skulpturen, Gemälde, Relikte vergessener Leidenschaften. Aber ihr Blick blieb am schattigen Sockel am anderen Ende hängen, wo das gesuchte Stück wartete: eine barocke Elfenbein-Schnitzerei, exquisit und schwer greifbar. Ich trat näher, genoss, wie ihre helle, blasse Haut unter meiner Musterung leicht errötete. In einem eleganten schwarzen Seidenkleid, das ihren groß-schlanken Körper umschmeichelte, war sie das Bild der Eleganz, doch ich spürte das Zittern darunter. Ich hatte über die Jahre mehr als Kunst gesammelt; Gerüchte über ihre Vergangenheit hatten mich erreicht, Andeutungen eines Lebens, verflochten mit gefährlichen Männern wie...


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