Daos Mitternachtskunde in Samtigen Schatten
Flüstern alter Folianten entzünden verbotene Flammen in schattigen Steinsälen
Daos glutglühende Seiten entfesselter Romanzen
EPISODE 2
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Die Uhr im Turm schlug Mitternacht, als ich, Laird Ronan Black, die schweren Eichenflügeltüren der Bibliothek meines Stamm-Schlosses aufstieß. Schatten tanzten über hohe Regale, vollgestopft mit ledergebundenen Folianten, deren Rücken von Jahrhunderten voller Geheimnisse aufgesprungen waren. Flackerndes Kerzenlicht von schmiedeeisernen Kronleuchtern warf einen goldenen Schimmer über Perserteppiche, die von Generationen brütender Lairds wie mir abgetreten waren. Die Luft hing schwer vom Duft alter Papiere, Bienenwachs und einem schwachen, exotischen Jasmin, der nicht zu diesen Highland-Steinen passte. Ich hatte sie hierher beschworen – Dao Mongkol, die rätselhafte thailändische Schreiberin, deren Worte seit dem ersten Lesen ihres Manuskripts meine Träume heimsuchten. Träumerisch und romantisch sollte sie Geschichten weben, die die Grenze zwischen Fiktion und verbotenem Verlangen verwischten. Aber heute Nacht war es keine Geschichte; es waren wir. Ich entdeckte sie sofort, silhouettiert vor einem hohen Bogenfenster mit Blick auf den stürmischen Loch. Ihr langes, welliges braunes Haar fiel wie ein Mitternachtsfluss über ihren schlanken Rücken, rahmen ein ovales Gesicht mit warmer, gebräunter Haut, die im Dämmerlicht ätherisch glühte. Mit 1,68 m war ihr Körper eine schlanke Erscheinung in einem eng anliegenden smaragdgrünen Samtkleid, das ihre mittelgroßen Titten und schmale Taille umschmeichelte und an eine historische Fantasie erinnerte, in der Kurtisanen Könige inmitten vergessener Lore verführten. Dunkelbraune Augen funkelten neugierig, während sie einen Finger über einen staubigen Band gleiten ließ, ihre Lippen leicht geöffnet in stiller Versunkenheit. Sie drehte sich um, spürte meine Präsenz, und unsere Blicke trafen sich – ein Funke entzündete sich in den samtenen Schatten. „Laird Black“, murmelte sie, ihre Stimme ein sanfter Singsang, der die Melodie ferner Bangkok-Straßen trug, träumerisch, doch mit einer Herausforderung durchwebt. „Du hast mich in diesem Labyrinth aus Flüstern warten lassen.“ Ihre romantische Essenz leuchtete durch, Augen träumend von ungeschriebenen Handlungen. Ich trat näher, mein Kilt strich über den Teppich, mein Herz pochte im Takt...


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