Veras Bänder-Tanz-Einladung
Im Schatten des Festivals lösen sich ihre Tanzschritte in rohe Hingabe auf
Veras Einzigartiger Anspruch im Festival-Kader
EPISODE 2
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Die Sonne tauchte tief über den Rändern des Festivals unter und warf einen goldenen Schimmer über die Lichtung, wo Vera auf mich wartete, ihre Silhouette gegen die sich verdunkelnde Dämmerung gerahmt wie eine Vision aus einem uralten Volksmärchen. Die Luft trug den schwachen, berauschenden Duft von Holzrauch von fernen Lagerfeuern mit sich, vermischt mit dem süßen, erdigen Parfüm von Wildblumen, die unter den Füßen zertrampelt wurden, und jeder Atemzug, den ich nahm, vertiefte das pochende Verlangen in meiner Brust. Ihr langes, glänzendes metallisches silbernes Haar, glatt in der Mitte gescheitelt, schwankte sanft mit den Bändern, die hindurchgeflochten waren – karmesinrote und goldene Fäden, die das Licht einfingen wie geflüsterte Geheimnisse, weich im warmen Abendwind flatternd, der über meine Haut strich wie eine Liebkosung. Ich konnte die Seidigkeit dieser Strähnen schon fast spüren, stellte mir vor, wie sie später unter meinen Fingern zerzaust werden würden. Sie trug eine enge weiße Bluse, mit weiteren Bändern an der Taille gebunden, und einen fließenden Rock, der die anmutigen Linien ihres schlanken 1,68 m großen Körpers andeutete, der Stoff flüsterte bei jeder leichten Bewegung gegen ihre Beine und neckte das Auge mit Versprechen der Kurven darunter. Diese haselnussbraunen Augen trafen meine mit einer eleganten Wärme, die meinen Puls beschleunigte, ein Funke zündete tief in meinem Bauch, zog mich unaufhaltsam näher, als ob sie eine magnetische Anziehung ausübte, der ich nicht widerstehen konnte. „Luka, zeig mir die Posen“, sagte sie, ihr serbischer Akzent umschlang die Worte wie Rauch, heiser und einladend, wickelte sich um meine Sinne und rührte eine Hitze auf, die nichts mit der untergehenden Sonne zu tun hatte. Ich trat näher, mein Herz hämmerte schwer, wissend, dass diese private Probe kein bloßer Tanzunterricht war – oh nein, die Art, wie ihr Blick auf meinen Lippen verweilte, das leichte Öffnen ihrer eigenen, sprach von unausgesprochenen...


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