Lucías unvollständige Anbetung
Im Flackern der Kerzen wurde ihr Tanz zu meiner Verehrung – und ihre blieb unvollendet.
Kerzenlicht-Verehrung der Cueca: Lucias verletzliche Anmut
EPISODE 3
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Das Kerzenlicht tanzte über Lucías schneeweißes Haar wie Mondlicht auf frischem Schnee, ihr Pixie-Cut umrahmte diese dunkelbraunen Augen, die Geheimnisse tiefer als die chilenische Nacht bargen. Ich roch den schwachen, erdigen Duft des Strohdachs über uns, gewoben aus Totora-Schilf, das leise im sanften Nachtwind flüsterte, der durch die offenen Seiten der Ramada wehte. Sie stand dort in der Ramada, dem traditionellen Pavillon, dessen Strohdach uns vor den Sternen schützte, ihre hellbraune Haut leuchtete warm gegen die Schatten, jedes Flackern der Flamme streichelte die subtilen Kurven ihres zierlichen Körpers wie die zaghafte Berührung eines Liebhabers. Die Luft vibrierte vom fernen Zirpen der Grillen und dem schweren Parfüm der nachtblühenden Jasmin, der sich um die Holzpfosten rankte, vermischt mit dem süßen, rauchigen Schmelzen von Bienenwachskerzen, die den Raum um uns herum säumten. Unsere Cueca-Stunden waren immer aufgeladen gewesen, elektrisch mit unausgesprochenen Begierden, die unter der Oberfläche jedes Schritts, jeder Schaukel brodelten – ihre Hüften zeichneten diese hypnotischen Kreise, die mich atemlos ließen, meine Handflächen schwebten nur Zentimeter von ihrer Taille entfernt, sehnten sich danach, die Lücke zu schließen. Aber heute Nacht fühlte es sich anders an, tief anders; die Spannung hatte sich zu etwas Greifbarem verdichtet, einem Strom, der zwischen uns summte, während ihr Blick auf mir, Mateo, verweilte, mit einem Hunger, der meinen spiegelte, dunkelbraune Augen glühten mit einem Versprechen, das mein Herz gegen meine Rippen hämmern ließ. Ich erinnerte mich an die erste Stunde, wie ihr freundliches Lächeln mich entwaffnet hatte, ihr leidenschaftliches Lachen die Nacht erfüllte, während wir uns durch die Grundschritte stolperten, aber jetzt hatte diese Unschuld sich zu diesem rohen, magnetischen Sog entwickelt. Als sie ihre Hand ausstreckte, das Taschentuch flatterte wie ein Versprechen, die weiche Baumwolle strich durch die Luft zwischen uns, spürte ich ein Zittern meinen Rücken hinabrinnen, meine Haut kribbelte vor Erwartung. In meinem...


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