Juliets getinte Versuchung
Weingetränkte Skizzen wecken verbotene Begierden zwischen Mitbewohnerinnen
Juliens Zaubertinte der verborgenen Gelüste
EPISODE 2
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Die Loft-Wohnung badete im goldenen Licht eines späten Amsterdam-Abends, wo die Kanäle draußen Geheimnisse dem Wind zuflüsterten. Julia Jansen, die 24-jährige niederländische Künstlerin mit ihrem hellbraunen, leicht welligen langen Haar, das wie ein sanfter Fluss über ihre helle Schultern floss, saß im Schneidersitz auf dem abgenutzten Perserteppich. Ihre grünen Augen funkelten vor launischer Verspieltheit, während sie den mysteriösen Stift umklammerte – den, der ihren Skizzen scheinbar Leben einhauchte, obwohl sie sich nicht einmal selbst gegenüber seine unheimliche Anziehungskraft eingestand. Ihm gegenüber, auf einem Haufen Samtkissen, lümmelte Mia Voss, ihre Mitbewohnerin von zwei Jahren, eine 25-Jährige mit scharfen Wangenknochen, rabenschwarzem Haar, das kurz in einem Pixie-Cut geschnitten war, und stechend blauen Augen, die eine stille Intensität bargen. Mias schlanker, trainierter Körper war in ein loses Seidenkimono gehüllt, der Stoff rutschte neckend von einer Schulter, enthüllte die Kurve ihres Schlüsselbeins. Flaschen mit schwerem Merlot standen über den Boden verstreut, ihr tiefroter Inhalt fachte Lachen an, das von den rohen Ziegelwänden widerhallte, die mit Julias lebendigen Leinwänden geschmückt waren – abstrakte Farbwirbel, die flüchtige Emotionen einfingen. Die Luft war dick vom Duft alter Holzbalken, flackernder Vanillekerzen in Eisenleuchtern und dem schwachen Weinaroma in ihren Atemzügen. Julias schlanker 5'6"-Körper lehnte sich vor, ihre mittelgroßen Brüste hoben sich sanft bei jedem aufgeregten Atemzug unter ihrem dünnen weißen Tanktop, kombiniert mit hochgesessenen Shorts, die ihre schmalen Hüften umschmiegten. Sie hatte diesen Kunstabend spontan vorgeschlagen, sehnte sich nach der Intimität des gemeinsamen Schaffens mit Mia, die ihre Arbeiten immer aus der Ferne bewundert hatte. »Dein Stift... der ist magisch«, neckte Mia, wirbelte ihr Glas, ihre Stimme heiser vom Wein. Julia lachte, ein bezaubernder Triller, verbarg die geheime Kraft des Stifts, die ihre Zeichnungen mit unnatürlicher Vitalität pulsieren ließ. Als sie begann, Mias Form zu skizzieren – den eleganten Bogen ihres Halses, die subtile Wölbung ihrer Brüste, die...


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