Irenes geheimes Ausziehen im Rampenlicht
Im leisen Ankleidezimmer wurden Kritiken zu Berührungen, die ihre tiefste Sehnsucht enthüllten.
Irenes auserwählter Rivale im Schatten der Rampenlichter
EPISODE 4
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Die Lichter der Laufsteglichter verblassten zu einer nebligen Erinnerung, ihr grelles Leuchten wurde durch die weicheren, intimeren Lampen des Ankleidezimmers ersetzt, doch Irene Delacroix brannte immer noch in meinem Kopf mit einem unerbittlichen Feuer, ihre schlanke Gestalt glitt wie flüssige Seide über die Bühne, jeder Schritt eine hypnotisierende Mischung aus Anmut und Kraft, die das Publikum gefangen gehalten hatte. Ich konnte immer noch das schwache Echo des Applauses in meinen Ohren hören, das Rascheln des Stoffs und das Klacken der Absätze, das ihre Abstieg begleitet hatte, aber jetzt, im privaten Ankleidezimmer, stand sie vor dem Spiegel, das elegante Kleid schmiegte sich an ihre helle olivfarbene Haut wie eine Liebkosung, dunkles braunes Haar in unordentlichen, schicken Wellen lang über ihre Schultern fallend, das Licht in subtilen, schimmernden Reflexen einfangend. Ich beobachtete sie, Lucien Voss, ihr Regisseur für den Abend, meine Kritiken lagen mir auf der Zunge – Notizen zu Tempo, zur subtilen Wölbung ihres Rückens –, aber sie steckten irgendwo in meiner Kehle fest, erstickt von dem rohen Sog des Verlangens, das meine Brust zuschnürte. Es lag etwas Elektrisierendes in der Luft, ein geladenes Summen, das meine Haut prickeln ließ wie Statik vor einem Sturm, die Art, wie ihre haselnussbraunen Augen zu meinen im Spiegel huschten, eine kokette Herausforderung unter ihrer sophistizierten Haltung, die einen Schock direkt in meinen Kern jagte. Sie wusste, dass ich hier war, wusste, dass die Tür hinter mir mit einem entscheidenden Klicken zugefallen war, das uns in diesem Kokon aus Samtwänden und verstreuten Kosmetika einschloss, ihr Duft von Jasminparfüm mischte sich mit dem schwachen metallischen Geruch des Laufstegsnebel, der immer noch an ihr haftete. Mein Puls beschleunigte sich, ein donnerndes Rhythmus in meinen Ohren, als sie sich leicht drehte, der Stoff des Kleids flüsterte gegen ihre schlanke 1,68 m große Figur wie ein Geheimnis in der...


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