Hanas Balkon Geteilte Flammen
Flüstern des Feuers entzünden sich auf einem gefährlichen Sims, wo drei Herzen unter wachsamen Augen kollidieren.
Hanas Venezianische Maskerade der Schattenextase
EPISODE 4
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Die Lichter des Venedig-Festivals flackerten unter dem Balkon wie verstreute Sterne, aber hier oben fingen Hanas honigbraune Wellen das Mondlicht ein, ihr verspieltes Lächeln versprach Geheimnisse. Ich, Lorenzo, spürte den Sog, als Sophias Schatten ungebeten nahte und unser privates Feuer in etwas Wilderes, Riskanteres verwandelte – mit Paparazzi, die lauernd in der Menge unten hockten. Die Nachtluft in Venedig war dick vom Geruch von Salzwasser und fernen Feuerwerken des Festivals unten. Ich stand auf dem großen Balkon des Palazzo meiner Familie, der Stein kühl unter meinen Handflächen, während ich das schmiedeeiserne Geländer umklammerte. Hana Nakamura war in der Nacht zuvor aus der Gondel-Hingabe geschlüpft, ihr zierlicher Körper war in den Kanälen wie ein Traum verschwunden, aber heute Nacht war sie zurückgekehrt, angezogen von der Notiz, die ich hinterlassen hatte: „Balkon-Feuer, Mitternacht. Teile die Flammen.“ Ihre schulterlangen honigbraunen Wellen hüpften, als sie die Wendeltreppe hochkletterte, ihr sprudelndes Lachen hallte leise wider. Mit 1,60 m war sie eine Vision in einem roten Seidenkleid, das ihren zierlich schlanken Körper umschmeichelte, ihre helle Porzellanhaut leuchtete im Laternenlicht. „Lorenzo!“, kicherte sie und warf die Arme um meinen Hals, ihre dunkelbraunen Augen funkelten vor Schelmerei. „Ihr Italiener und eure dramatischen Einladungen. Was brennt heute Nacht?“ Ich zog sie nah an mich, atmete ihren süßen Jasmin-Duft ein, vermischt mit der nächtlichen Feuchtigkeit. Mein Herz raste – Paparazzi wimmelten in der Piazza unten, ihre Kameras hungrig nach Skandalen während des Festivals. Ein falscher Schritt, und die Schlagzeilen würden schreien. Aber Hanas Verspieltheit entwaffnete mich. „Du, amore“, murmelte ich, meine Hände strichen über ihre schmale Taille. „Nach letzter Nacht konnte ich nicht warten.“ Ihr rundes Gesicht leuchtete auf, süß und neckend, als sie sich an mich presste, ahnungslos oder egal bezüglich der Risiken. Wir küssten uns langsam, ihre weichen Lippen schmeckten nach Prosecco, bauten Spannung auf wie die ansteigende...


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