Daos Beichte an Lilas zarte Flammen
Flüstern verborgener Begierden entzünden sich im Kerzenlicht und binden beste Freundinnen in ekstatischer Verletzlichkeit.
Daos glutglühende Seiten entfesselter Romanzen
EPISODE 4
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Das Flackern der Kerzen tanzte über die Wände meiner Edinburgh-Wohnung und warf warme, goldene Schatten, die den Raum wie ein geheimes Heiligtum wirken ließen. Ich hatte sie vorher angezündet und auf dem Couchtisch arrangiert, inmitten verstreuter Kissen und einer Flasche tiefroten Merlot, dessen Etikett Noten von schwarzen Kirschen und Gewürzen versprach. Draußen drückte der schottische Abend mit einem sanften Nieseln gegen die Fenster, aber drinnen war alles Intimität und Vorfreude. Lila Chen, meine beste Freundin seit unseren Uni-Tagen in dieser nebligen Stadt, saß mir gegenüber mit gekreuzten Beinen auf dem Teppich, ihr dunkles Haar fiel in lockeren Wellen, die das Licht einfingen, genau wie meins. Sie trug dieses einfache schwarze Tanktop und Jeans, die ihre Kurven umschmiegten, ihre mandelförmigen Augen funkelten neugierig, während sie ihr Glas schwenkte. Ich, Dao Mongkol, war immer die Träumerin gewesen, das thailändische Mädchen fern vom Trubel Bangkoks, das Kunst und Poesie in Edinburghs Kopfsteinpflasterstraßen jagte. Mit 25, meinem langen welligen brünetten Haar, das über meine Schultern fiel, und meinem schlanken 5'6"-Körper, der in einem weichen Seidenhemdchen steckte, das meine warme gebräunte Haut streifte, fühlte ich mich schon ausgesetzt, bevor ich ein Wort sagte. Mein ovales Gesicht, dunkle braune Augen und mittelgroße Brüste hoben und senkten sich mit jedem nervösen Atemzug. Heute Abend musste ich beichten. Mein Tagebuch lag zwischen uns, sein Lederumschlag abgenutzt von Jahren hingekritzelter Sehnsüchte – romantische Fantasien von zarten Berührungen, Seelen, die sich unter sternenklaren Himmeln vereinten. Lila war immer meine Vertraute gewesen, die Mutige, die mich aus meiner Schale holte, ihre singapurischen Wurzeln vermischt mit schottischem Biss machten sie treu bis zum Umfallen. Als ich ein weiteres Glas einschenkte, streiften sich unsere Knie zufällig und jagten einen Funken meinen Bein hoch. Ihr Blick verweilte auf meinen Lippen, und ich fragte mich, ob sie es auch spürte. Die Luft verdichtete sich mit...


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