Harpers Spiegel: Zerbrochene Loyalitäten
Eifersucht tropft wie geschmolzenes Wachs, bindet Körper in Verrat umarmt
Harpers Neonvenen der zerstörten Gelassenheit
EPISODE 5
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Ich trat in Harpers schwach beleuchtete Wohnung, die Luft dick von dem Duft nach Jasmin-Räucherstäbchen und etwas Schärferem, wie unausgesprochene Vorwürfe, die in dem Dunst hingen. Der Ort war ihr Heiligtum, alles sleek minimalistisches Mobiliar, gebadet im Schein flackernder Kerzen auf niedrigen Tischen, Schatten tanzten über freiliegende Ziegelwände. Harper Walker, diese entspannte australische Schönheit mit ihren langen blonden weichen Wellen, die über ihren olivfarbenen Rücken fielen, lümmelte auf dem übergroßen Samtsofa in einem Crop-Top und winzigen Denim-Shorts, die ihren schlanken 1,68 m Körper umschmiegten. Ihre mittelgroßen Titten hoben und senkten sich mit einem lässigen Atemzug, braune Augen funkelten mit dieser chilligen Ausstrahlung, die sie immer hatte, ovales Gesicht entspannt, doch mit einem Hauch von Schelmerei. Aber heute Nacht knisterte Spannung. Lena Voss, ihre feurige Rivalin mit schärferen Zügen und einem Körper, der für Sünde gebaut war, tigerte wie ein eingesperrter Panther umher, ihr dunkles Haar peitschte, während sie Harper giftige Blicke zuwarf. Ich hatte Harper heimlich getroffen, war in ihre Szenen geplatzt, wenn die Stimmung passte, und jetzt war ich hier, Rocco Hale, hineingezogen in welchen Sturm auch immer brodelte. Lenas Eifersucht auf Harpers mühelosen Reiz – und vielleicht auf meine wandernden Blicke – war übergekocht in Nachrichten, die mich hierher zerrten. Harper fing meinen Blick auf, ihre Lippen krümmten sich zu einem schlauen Lächeln, als wüsste sie genau, wie sie das spielte. Der Raum fühlte sich enger an, aufgeladen, das sanfte Summen des Stadtverkehrs draußen gedämpft durch schwere Vorhänge. Ich spürte den Wandel, wie Harpers chillige Haltung eine brodelnde Sturm von Verlangen und Dominanz verbarg. Sie streckte sich träge, ihre schlanken Beine entfalteten sich, zogen meinen Blick auf die glatte Fläche ihrer olivfarbenen Oberschenkel. Lena hörte auf zu tigern, ihre Brust hob sich schwer, und die Luft verdickte sich weiter. Das war kein normaler Besuch; es war der Funke...


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