Zaras stürmische Versöhnung brennt
Wogen der Wut prallen auf Wellen der Vergebung an einem sturmgepeitschten Ufer.
Zaras neckende Schatten wecken Verlangen
EPISODE 4
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Der Regen peitschte gegen die Fenster meines Bungalows am Strand, als Zara Chen auf die Veranda trat, ihre Seidenbluse klebte wie eine zweite Haut, Augen loderten vor dem Schmerz des Verrats. Sie war Feuer in Person, dieses Lotos-Tattoo lugte von ihren Rippen hervor wie ein Versprechen ungelüfteter Geheimnisse. Ich wusste, dass dieses „Entschuldigungs-Shooting“ mehr als Fotos war – es war Versöhnung, roh und unausweichlich, unsere Körper dazu bestimmt, wie der Sturm draußen aufeinanderzuprallen. Der Donner rollte vom Atlantik herbei wie eine Anklage und spiegelte den Sturm in Zaras Augen wider, als sie die Tür zu meinem Bungalow aufstieß. Wasser strömte aus ihrem langen schwarzen Haar und klebte es an ihre Schultern, und ihre Seidenbluse – dieselbe vom Miami-Dach – schmiegte sich durchsichtig an ihre Kurven, doch sie unternahm nichts, um sich zu bedecken. „Marcus“, sagte sie, ihre Stimme ein raues Herausforderung mit Schmerz durchsetzt, „du schuldest mir ein Entschuldigungs-Shooting. Nach dem, was Liam abgezogen hat, muss ich mich gesehen fühlen. Wirklich gesehen.“ Ich trat zur Seite und ließ die feuchte Luft, schwer von Salz und Regen, ihr folgen. Das Wohnzimmer öffnete sich zu bodentiefen Fenstern, wo Blitze über den verdunkelnden Himmel zuckten, Wellen krachten gegen das abgeschiedene Ufer unten. Wir hatten schon früher an diesem Abgrund getanzt – neckende Blicke durch meine Linse, ihre verspielten Bögen, die nach mehr als Auslöserklicks bettelten. Aber heute Nacht zeichnete Herzschmerz ihre Züge: Liam, dieser rivalisierende Fotograf, hatte Aufnahmen aus unserer Session geleakt und Eifersucht in öffentliche Demütigung verdreht. „Es tut mir leid, Zara“, murmelte ich und stellte meine Kamera auf den Teaktisch. „Ich hätte dich besser schützen sollen.“ Sie warf ihre Tasche hin, kickte die nassen High Heels weg, ihre bloßen Füße tapsten über das Hartholz. Nah jetzt, roch ich den Jasmin unter dem Regen, ihre dunkelbraunen Augen verschlangen meine mit diesem vertrauten...


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