Zaras Festival: Schatten der Hingabe
Mitten im Pochen der Trommeln und geflochtener Geheimnisse wurde ihr Körper mein Untergang.
Zaras Kente-Flammen verbotener Sehnsucht
EPISODE 2
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Die Festivaltrommeln pochten wie ein Herzschlag in der Nacht und zogen Zara Oseis Blick zu meinem über den überfüllten Platz hinweg. Ihre langen Zöpfe schwangen im Rhythmus, dunkle braune Augen versprachen die Art Hingabe, für die Festivals gemacht sind – wild, unausgesprochen, unausweichlich. In diesem Moment wusste ich, dass der versteckte Pavillon uns beide beanspruchen würde. Das Kente-Festival in Kumasi lebte von Farben und Chaos, ein Aufruhr aus gewobenen Stoffen, die wie Fahnen vergessener Könige unter Lichterketten flatterten. Trommeln dröhnten aus jeder Ecke, zogen Körper in hypnotische Tänze, die Luft dick vom Duft gegrillter Plantains und Sheabutter. Ich hatte Zara den ganzen Abend beobachtet, ihre elegante Gestalt schlängelte sich durch die Menge während unserer Probe für das kulturelle Showprogramm. Sie bewegte sich wie das Festival selbst – selbstbewusst, warm, eine Königin in ihrem lebhaften Wickelkleid, das ihren schlanken Körper gerade genug umschmeichelte, um zu reizen. Nach der Probe, als die Truppe sich in die Menge zerstreute, fand ihr dunkler brauner Blick meinen. Da war etwas Elektrisierendes in diesem Blick, ein Funke, der seit den Studi Tagen brannte, als ihre Zöpfe zuerst meinen Arm streiften inmitten jener gefärbten Garne. „Kwame“, sagte sie, ihre Stimme schnitt durch den Lärm wie Seide über Stahl, „geh mit mir.“ Ich zögerte nicht. Wir schlüpften vom Hauptplatz weg, ihre Hand streifte meine, als wir hinter eine Reihe von Händlerständen mit Kente-Stoffen verschwanden. Der versteckte Pavillon war unser Heiligtum, eine halb abgeschiedene Nische aus wallenden Stoffen und geflochtenen Matten, abgeschirmt vom Festivalwahnsinn, aber widerhallend von seinem fernen Puls. Laternen warfen goldene Lichtpfützen auf den Boden, beleuchteten Stapel von Stoffballen und niedrige Kissen, verstreut wie Einladungen. Zara lehnte sich an einen Pfosten, ihre langen Zöpfe schwangen, als sie den Kopf neigte. „Dieser Brief von zu Hause“, murmelte sie, Verletzlichkeit brach zum ersten Mal ihre Haltung. „Er ändert alles....


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