Taras Fassade bröckelt unter seinem Blick
In der Stille ihrer Wohnung zog sein Blick ihre polierte Maske aus.
Taras seidige Hingabe dem verehrenden Blick
EPISODE 4
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Die Abendluft hing kühl und frisch an meiner Haut, als ich vor Taras Tür stand, die Takeout-Tüten warm in meinen Händen, ihr Papier raschelte leise bei jeder nervösen Gewichtsverlagerung, mein Herz pochte stärker, als es für ein einfaches Abendessen sollte. Ich hatte das Ende ihres Streams auf meinem Handy auf dem Weg hierher geschaut, fasziniert von ihrem witzigen Charme, der Tausende online gefangen nahm, ihr Lachen drang durch die Lautsprecher wie der Ruf einer Sirene, aber heute Abend wollte ich sie ganz für mich allein, kein endlos scrollender Chat, keine Emotes auf dem Bildschirm – nur wir, roh und ungefiltert. Das ferne Brummen des Stadtverkehrs summte in der Distanz, aber hier, im ruhigen Flur ihres Hauses, pochte mein Puls lauter, ein Trommelwirbel der Vorfreude, durchsetzt mit der Angst, dass das die fragile Balance zerbrechen könnte, die wir monatelang gehalten hatten. Freundschaft durchmischt mit Flirten, nächtliche Nachrichten, die am Rand von mehr tanzten. Was, wenn heute Abend diese Grenze überschritten wurde? Ich hob die Hand zum Klopfen, zögerte, als Erinnerungen mich überfluteten: ihre Stimme in meinen Earbuds während langer Arbeitsnächte, ihr irischer Akzent, der Witze umhüllte, die mich allein im Dunkeln grinsen ließen. Die Tür schwang auf, bevor meine Knöchel sie berührten, und da war sie, noch immer glühend vom ätherischen Licht des Bildschirms, das aus ihrer Wohnung hinter ihr quoll und sie in einen sanften Heiligenschein tauchte. Ihre dunkelroten Victory Rolls waren leicht zerzaust, ein paar rebellische Strähnen kringelten sich gegen ihre helle, sommersprossige Wange, als hätte die Energie des Auftritts sogar in ihrer privaten Entspannung Spuren hinterlassen. Blaue Augen weiteten sich vor Überraschung, rahmen Iris wie stürmische Meere, und ich wusste, die Nacht hatte sich verschoben, die Luft zwischen uns verdichtete sich mit Möglichkeiten. Dieses halbe Lächeln, freundlich, doch durchzogen von etwas Tieferem – Hunger vielleicht oder demselben ruhelosen...


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