Su-Jins unerwarteter Beschützer
Im Schatten der Kirschblüten Seouls weckt die stille Stärke eines Fremden ihre tiefsten Begierden.
Sanctuarys stille Anbetung: Su-Jins enthüllter Glanz
EPISODE 1
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Die Frühlingsluft im Park trug den zarten Duft von Kirschblüten, ihre Blütenblätter wirbelten herab wie sanfter rosa Schnee und bedeckten den Boden mit weichen Farbflüstern. Ich sah sie zum ersten Mal dort, unter dem flatternden rosa Baldachin der Kirschblüten im Park, ihr Lachen sprudelte wie eine Quelle, während sie sich für ihre Kamera drehte, der Klang hell und ansteckend, der durch das Murmeln von Familien und ferne Straßenmusiker schnitt. Su-Jin Park, das Mädchen, dessen Vlogs mich vor Monaten mit ihrer unverfälschten Freude gehakt hatten – diese nächtlichen Scrolls durch ihren Kanal, wo ihre strahlende Energie die Monotonie meines Zeichentischs vertrieb, ihre Stimme ein Balsam gegen den gnadenlosen Druck von Seouls Betonwüste. Klein, mit diesen langen voluminösen Box-Zöpfen, die wie dunkle Seidenbänder schwangen, verkörperte sie alles Helle und Unbedachte in dieser grauen Stadt, ihr Pastellkleid wirbelte um schlanke Beine, fing das Sonnenlicht auf eine Weise ein, die meine Brust mit leiser Sehnsucht schmerzen ließ. Ich hatte diesen Moment in trägen Fantasien vorgestellt, aber die Realität schärfte ihn, die Wärme der Sonne auf meiner Haut kontrastierte mit der kühlen Bank unter mir. Aber heute schlichen sich Schatten ein – Trolle aus ihren Kommentaren, ermutigt durch Anonymität, kreisten näher als Pixel auf einem Bildschirm, ihre höhnischen Grinsen sichtbar sogar aus der Ferne, Stimmen mit groben Kanten über das fröhliche Parkgedränge. Ich beobachtete von einer Bank aus, das Herz zog sich wie eine Faust in meinen Rippen zusammen, Puls beschleunigte sich mit einem schützenden Schub, den ich nicht erwartet hatte, wissend, dass ich mich nicht ewig verstecken konnte – diese namenlosen Belästiger online waren ins Fleisch und Blut übergegangen, und etwas Ursprüngliches regte sich in mir, die Präzision des Architekten wich einem roheren Instinkt. Die Brise zerrte an meinem Kragen, trug Fetzen ihres Lachens mit sich, spöttisch und aufdringlich. Unsere Blicke trafen sich über...


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