Sophias Verführerische Bibliotheksaffäre
In den gedämpften Schatten der Regale wird eine Nachhilfestunde gefährlich intim.
Sophias Webcam-Geflüster der Anbetung
EPISODE 4
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Ich erinnere mich noch genau, wie Sophia Gagnon an jenem Nachmittag im schummrigen Licht der Universitätsbibliothekenische aussah, ihre forestgrünen Augen bohrten sich in meine mit einer Verheißung, die nichts mit französischer Literatur zu tun hatte. Das schwache Leuchten der Deckenlampen warf sanfte Schatten über ihre Züge, betonte die subtile Kurve ihrer hohen Wangenknochen und den glänzenden Schimmer ihrer Lippen, die leicht geöffnet waren, als würde sie die aufgeladene Luft zwischen uns kosten. Mein Herz raste in diesem Moment, eine Welle der Vorfreude flutete durch meine Adern wie der erste Schluck starken Kaffees an einem kühlen Montreal-Morgen. Sie lehnte sich über den abgenutzten Eichenholztisch vor, ihr schmutzig blondes asymmetrisches Sidebob streifte ihre bronzene Schulter, und sie flüsterte etwas über Verbkonjugationen, das eher wie eine Einladung klang. Ihr Atem war warm an meinem Ohr, trug die schwache, berauschende Note von Vanille aus ihrem Parfüm mit sich, die sich mit dem muffigen Geruch alter Bücher vermischte, der die Nische durchdrang. Ich spürte die Hitze, die von ihrem Körper ausstrahlte, in scharfem Kontrast zum kühlen Zug, der unter dem Tisch vom nahen Fenster her wehte. Die Luft zwischen uns verdichtete sich mit unausgesprochener Spannung, ihre schlanken Finger strichen über den Rand ihres Notizbuchs, während ihr halbes Lächeln auf Geheimnisse hindeutete, die unter ihrer knitterfreien weißen Bluse und dem engen schwarzen Rock verborgen waren. Diese Finger bewegten sich mit absichtlicher Langsamkeit, Nägel in tiefem Karmesinrot, die das Licht einfingen, jeder Strich jagte einen Schauer der Fantasie durch mich – wie sich diese Hände auf meiner Haut anfühlen mochten, erkundend mit derselben neckenden Präzision. Montreals herbstliche Kälte sickerte durch die hohen Fenster, rüttelte leise an den Scheiben und überzog das Glas mit zarten Mustern, aber in dieser abgeschiedenen Ecke hinter den Philosophieregale baute sich Hitze auf – langsam, unausweichlich, wie das Umblättern einer verbotenen Seite. Ich...


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