Sophias Erster Geschmack im Inn
Feuerschein tanzt auf Haut, weckt lange verdrängte Gelüste
Sophias Laurentische Schatten der Hingabe
EPISODE 3
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Das Feuer knisterte im Kamin des alten Laurentian-Inns, seine lebhaften Knallgeräusche und Plopser erfüllten die Luft mit einem rhythmischen Wärmehauch, der in meine Knochen sickerte und die kühle Bergkälte vertrieb, die sich in meine Kleider geklammert hatte von der Fahrt bergauf. Die Flammen warfen flackernde Schatten über die abgenutzten Holzbalken an der Decke, tanzten wie schelmische Geister und beleuchteten jeden Knoten und jede Maserung im Holz mit goldenen Tönen, die von Jahrzehnten durchtränkt waren mit Geschichten und Lachen. Da saß sie, Sophia Gagnon, an einem kleinen Tisch beim Kamin, ihr schmutzig blondes Haar fing das goldene Licht ein wie Fäden aus Herbstseide, jede Strähne schimmerte mit subtilen Reflexen, die danach verlangten, berührt zu werden, um meine Finger gewickelt zu werden. Ich konnte meinen Blick nicht von der Art lösen, wie ihre waldgrünen Augen Geheimnisse bargen, sinnlich und rätselhaft, versprachen Tiefen, die ich sehnsüchtig erkunden wollte – Tiefen, die ein ruheloses Hungergefühl in meiner Brust weckten, meinen Puls beschleunigten mit dem Kick des Unbekannten, und ich fragte mich, welche verborgenen Leidenschaften hinter diesem rätselhaften Blick lauerten. Sie nippte langsam an ihrem Wein, die tiefrote Flüssigkeit wirbelte in ihrem Glas, bevor ihre Lippen den Rand berührten, öffneten sich gerade genug, um die Spitze ihrer Zunge zu enthüllen, Lippen bogen sich zu einem Halblächeln, das von ungesprochenen Versen kündete, vielleicht Gedichten, die sie in den stillen Stunden jener langen Laurentian-Nächte verfasst hatte, Worte, die die leisen Sehnsüchte der Seele einfingen. Unsere Blicke trafen sich über der schwach beleuchteten Lounge, der Raum zwischen uns geladen mit einer elektrischen Spannung, die die Härchen auf meinen Armen aufstellte, und in diesem Moment wusste ich, dass diese zufällige Begegnung kein Zufall war – das Schicksal hatte in den schneebedeckten Wildnissen konspiriert, um uns hierherzubringen, zwei Seelen, die in der Weite trieben, unaufhaltsam zueinander gezogen. Die Luft zwischen...


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