Shirin’s Vorabend-Hochzeitswahnsinn
Verbotene Tattoos entzünden verzweifelte Gelübde am Rande des Verrats
Shirins karmesinrote Knoten der Hochzeitssünde
EPISODE 5
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Das Hotel war ein Labyrinth aus gedämpften Korridoren und Familiengeheimnissen, die Luft dick vom Duft des Jasmin aus den Gärten unten und dem schwachen, anhaltenden Aroma des Festmahls, das wir früher am Abend geteilt hatten. Es war die Nacht vor meiner Hochzeit mit Nadia, der Frau, die meine Familie mit akribischer Sorgfalt ausgewählt hatte, ihre Herkunft einwandfrei, ihr Auftreten die perfekte Mischung aus Tradition und Moderne. Aber als ich im kingsize-Bett meiner Suite lag und an die mondbeschienene Decke starrte, kreisten meine Gedanken nicht um Gelübde oder Zeremonien. Sie galten Shirin Tehrani, der 21-jährigen Rakete, die in unsere Familientreffen wie ein Sommersturm gekracht war – verspielt, spontan, ihre strohblonden Wellen fingen das Licht wie verbotene Seide ein, ihre grünen Augen funkelten vor Schelmerei, die immer direkt auf mich gerichtet schien. Der Pyjamaparty-Stil hatte die ganze Großfamilie in angrenzenden Zimmern gestapelt, Eltern schnarchten den Flur hinunter, Cousins flüsterten im Dunkeln. Ich hätte schlafen sollen, mich auf die Morgengebete und das Gewicht der Erwartungen wappnen. Stattdessen hämmerte mein Herz, als ein leises Klopfen ertönte – drei schnelle Klapse, dann eine Pause, wie ein geheimer Code. Ich erstarrte, Puls raste. Die Tür knarrte gerade weit genug auf, dass ihre Silhouette hindurchschlüpfte, zierlicher Körper in einem durchsichtigen weißen Babydoll-Nachthemd, das ihre helle Haut und mittelgroßen Kurven umschmeichelte, der Stoff flüsterte gegen ihr leicht welliges langes Haar, das über ihre Schultern fiel. Shirin. Hier. In dieser Nacht aller Nächte. Sie schloss die Tür mit einem Klick ab, der wie Donner in der Stille hallte, ihr ovales Gesicht verzog sich zu diesem typischen verspielten Grinsen, grüne Augen glänzten unter der schwachen Nachttischlampe. „Kai, du hast nicht geschlafen, oder?“, flüsterte sie, ihr persischer Akzent machte die Worte zu einem Necken. Ich setzte mich auf, Laken sammelten sich an meiner Taille, meine nackte Brust fühlte sich plötzlich entblößt...


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