Shirin’s Versuchung in Tokios Schatten
Neonflüstern und gestohlene Diamanten zünden ein Dreier-Feuer in Tokios verborgenen Nächten
Shirins samtene Schatten der Mitternachtsraubzüge
EPISODE 3
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Die Tokioter Skyline funkelte wie ein Meer aus zerbrochenen Diamanten jenseits der bodentiefen Fenster der Penthouse-Suite, eines luxuriösen Käfigs oben auf einem der glänzenden Türme der Stadt. Shirin Tehrani stand dort, ihr strohblondes Haar leicht wellig und lang, floss wie ein seidenener Wasserfall ihren Rücken hinab und fing das Neonlicht ein. Mit 21 verkörperte die zierliche Perserin mit heller Haut und stechend grünen Augen eine verspielte Spontaneität, die sie durch unzählige Raubzüge über Kontinente getragen hatte. Ihr ovales Gesicht trug ein schelmisches Lächeln, ihr athletisch schlanker Körper – 1,68 m mit mittelgroßen Titten – steckte in einem eleganten schwarzen Cocktailkleid, das ihre schmale Taille umschmeichelte und bei den Hüften verführerisch ausfranste. Sie drehte sich zu Kai Voss um, ihrem Komplizen, einem großen, finsteren Deutschen mit scharfen Zügen und einem tätowierten Arm, der aus seinem offenen Hemd lugte. Sie waren aus Europa geflohen nach einem vermasselten Job und in Tokio gelandet, um Hiroshi Tanakas legendären Diamanten ins Visier zu nehmen – einen makellosen 50-Karat-Stein, von dem gemunkelt wurde, er sei in seinem privaten Ryokan versteckt. Die Luft summte vom fernen Puls der Stadt, doch drinnen spannte sich die Anspannung wie Rauch zusammen. Shirins grüne Augen funkelten, als sie auf ihn zuschritt, ihre High Heels klickten leise auf dem Marmorboden. „Kai, Liebling, stell dir vor, wie es um meinen Hals liegt“, schnurrte sie, ihre Stimme durchtränkt von dieser spontanen Verspieltheit, die ihn immer entwaffnete. Sie strich mit einem Finger über die leere Stelle an ihrem Hals und rief das Collier herauf, das ihren Preis halten würde. Kais Blick verdunkelte sich, angezogen vom subtilen Schwung ihrer Hüften, vom Flüstern ihres Kleids an ihrer hellen Haut. Mira, ihre rätselhafte Kontaktperson – eine schlanke japanische Agentin mit rabenschwarzem Haar und wissenden Augen – lümmelte auf der Samtchaise und nippte an Sake. Sie war ihnen für...


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