Rosas Wintermorgen-Umarmung

Im Schweigen des ersten Morgenlichts eroberte sie mein Herz ohne Ring.

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Rosas geheime Begierden in Berlins Kälte

EPISODE 6

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Rosas Wintermorgen-Umarmung

Der Sturm war vorüber, doch Rosas Feuer brannte heller denn je. Als die Dämmerung durch die vereisten Fenster der Hütte kroch, trafen sich ihre haselnussbraunen Augen mit meinen, ihre olivfarbene Haut leuchtete im fahlen Licht. Sie hatte mich hierher durch den Schnee verfolgt, um ihren Ängsten – und meinen – ins Auge zu blicken. Was als Konfrontation begann, schmolz zu etwas Rohem, Heilendem dahin, unsere Körper verschmolzen inmitten geflüsterter Wahrheiten über Familienschatten und Erlösung. Kein Ring, nur wir, nackt und unzerbrechlich. Die Wut des Schneesturms hatte uns in der Nacht zuvor in diesem Lagerraum gefangen gehalten, Körper eng aneinandergepresst unter dem schwachen Strahl der Taschenlampe, doch am Morgen war die Welt draußen eine stille weiße Weite. Ich war früh davongeschlüpft, brauchte die Einsamkeit meiner Hütte am Rande, um meinen Kopf freizubekommen. Rosas Familiengerüchte – Geflüster über alte Schulden und Verrat – waren in unserem hitzigen Gespräch hochgekocht, hatten Geister geweckt, die ich für begraben gehalten hatte. Und doch war sie hier, hämmerte an meine Tür, gerade als die Dämmerung den Himmel in zarte Pinks und Golds malte. Ich öffnete und fand sie in einem Wollmantel, der mit Schnee bestäubt war, Wangen gerötet vom kalten Marsch, diese haselnussbraunen Augen wild entschlossen. „Lukas, wir können nicht vor dem weglaufen“, sagte sie, trat ohne Einladung ein, ihr Atem sichtbar in der Kälte, die ihr folgte. Die Hütte roch nach Kiefer und dem Feuer von letzter Nacht, der Kamin nur noch kalte Glut. Sie warf den Mantel ab, enthüllte einen cremefarbenen Pullover, der ihren schlanken Körper umschmeichelte, Jeans, die sich wie eine zweite Haut an ihre Beine schmiegten. Ich sah ihr zu, Herz pochte, wie sie über den Holzboden schritt, langes welliges dunkelbraunes Haar schwang bei jedem Schritt. „Die Ermittlung? Das ist nichts“, sagte ich ihr, Stimme rau vom Schlafmangel. „Nur harmlose Gerüchte über...

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Rosas geheime Begierden in Berlins Kälte

Rosa Fernandez

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