Ploys Flüstern am Flussufer
Im schattigen Schoß des Pavillons entwirrten ihre Drehungen meine Einsamkeit.
Ploys Laternen-Anbetung: Posen langsam entblößt
EPISODE 1
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Die Sonne hing tief über dem Chao Phraya und warf einen goldenen Dunst über den halb vergessenen Pavillon, wo ich wochenlang allein geschuftet hatte, die gnadenlose Hitze umhüllte mich wie eine zweite Haut, jeder Atemzug schwer vom Geruch brackigen Wassers und verfaulender Frangipani-Blüten, die vom Flussufer herübertrieben. Schweiß perlte auf meiner Haut, während ich einen weiteren Balken einschlug, das rhythmische Pochen hallte wie ein Herzschlag gegen das Murmeln des Flusses, jeder Schlag vibrierte durch meine müden Knochen, ein eintöniger Puls, der mich in eine Trance der Isolation gelullt hatte inmitten der überwucherten Reben und gesplitterten Holzes. Meine Muskeln brannten mit dem vertrauten Schmerz der Einsamkeit, Gedanken drifteten zu dem Leben ab, das ich im Lärm der Stadt zurückgelassen hatte, und ich fragte mich, ob diese Restaurierung den Pavillon heilte oder nur mich selbst. Da tauchte sie auf, eine Vision, die über das überwucherte Flussufer glitt – Ploy Wattana, obwohl ich ihren Namen noch nicht kannte, ihre Präsenz schnitt durch die feuchte Stille wie eine kühle Brise vom Wasser, rührte etwas Ursprüngliches tief in meiner Brust an. Ihr glatter hoher Dutt fing das Licht ein, dunkle preußischblaue Strähnen glänzten wie Mitternachtseide, ein paar rebellische Härchen kringelten sich gegen ihren Nacken, feucht vom Schweiß des Nachmittags. Sie trug ein einfaches weißes Sommerkleid, das an ihrer sexy zierlichen Figur klebte, der Stoff flüsterte bei jedem anmutigen Schritt gegen ihre hellwarme Haut, transluzent an Stellen, wo Schweiß sich gesammelt hatte, und ließ die geschmeidige Form darunter erahnen. Sie hielt am Rand des Pavillons inne, dunkle braune Augen scannten das gewölbte Dach und die verwitterten Säulen, als würde sie Inspiration aus den Ruinen ziehen, ihr Blick nachdenklich, Lippen leicht geöffnet, als flüsterte sie Geheimnisse den alten Steinen zu. Ich richtete mich auf, wischte mir über die Stirn, unfähig, den Blick von ihr zu lösen, mein...


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