Natalias Erster Heißer Einblick
Im Flackern des Feuers beginnt eine verbotene Wärme ihr verschlossenes Herz zu tauen.
Natalias ehrfürchtige Schatten der Karpaten-Hingabe
EPISODE 3
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Der Sturm heulte draußen vor der Hütte, seine wilden Winde prasselten mit unerbittlicher Wut gegen die Wände, peitschten Schnee in blendende Vorhänge, die uns von der Welt abschnitten wie Gefangene in einer eisigen Festung. Der Blizzard hielt uns in seinem gnadenlosen Griff gefangen, er wirkte fast lebendig, eine urtümliche Kraft, die die wilden Gelüste widerspiegelte, die tief in mir aufstiegen. Aber drinnen brannte das Feuer, das ich mit viel Mühe zum Lodern gebracht hatte – Streichhölzer an feuchtem Holz angerissen, bis meine Finger schmerzten, Zunder mit zitternden Händen geschichtet –, es loderte nun triumphierend und warf tanzende Schatten über Natalias Gesicht, Schatten, die über ihre Züge glitten wie Liebhaberfinger, die Geheimnisse nachzeichneten. Sie saß zusammengerollt auf dem abgenutzten Teppich, Knie an die Brust gezogen, ihr langes dunkelbraunes Haar mit retro umgeflippten Enden rahmte diese hellgrauen Augen ein, die Geheimnisse tiefer bargen als die Karpatenwälder, Augen, die durch den Schleier des Sturms zu dringen schienen und mich in ihre rätselhaften Tiefen zogen. Ihre helle Haut glühte in der Wärme, ein weiches Leuchten, das sie ätherisch wirken ließ, fast überirdisch, als wäre sie ein Geist, den die Magie des Feuers herbeigerufen hatte. Schlanker Körper in einem einfachen Wollpullover und Rock gehüllt, der Stoff klebte leicht vom geschmolzenen Schnee, doch da war eine Eleganz an ihr, ein Geheimnis, das an mir zerrte wie der Wind, der die Fensterläden rasseln ließ, jeder Stoß eine Erinnerung an unsere Isolation, die die Intimität dieses engen Raums steigerte. Ich sah, wie sie leicht zitterte, nicht nur vor der Kälte, der wir entkommen waren – ihr Körper strahlte noch die Kälte der Schneewehen aus, durch die wir gewatet waren, eine bis in die Knochen dringende Eisigkeit, die ihre Lippen leicht blau färbte –, sondern aus etwas Tieferem, einem Zittern von Verletzlichkeit oder vielleicht Vorfreude, das meinen Puls rasen...


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