Natalias Erster Einschnitt der Versuchung
Im sterilen Schweigen des Aufwachraums bricht das Gelübde einer Chirurgin unter der Glut des erwachenden Verlangens.
Natalias glühende Skalpelle der verborgenen Ekstase
EPISODE 1
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Ich blinzelte in dem schwachen Licht des Krankenhaus-Aufwachraums wach, der scharfe Geruch von Desinfektionsmittel hing schwer in der Luft. Mein Körper schmerzte von der Notoperation, Rippen zart an der Stelle, wo der Absturz sie gebrochen hatte, aber der Schmerz war fern, überschattet von der Gestalt, die an meinem Bett hoverte. Dr. Natalia Semyonova, die russische Chirurgin, die mein Leben gerettet hatte. Ich hatte während des Chaos in der Ambulanz von ihr geflüstert – intensiv, brillant, mit Händen, die unter Druck nie zitterten. Jetzt war sie hier, real und fesselnd. Ihre langen welligen braunen Haare waren zu einem praktischen Pferdeschwanz zurückgebunden, ein paar rebellische Strähnen rahmten ihr ovales Gesicht ein. Graue Augen, scharf wie Skalpelle, scannten die Monitore mit wilder Konzentration. Helle Haut leuchtete unter den Neonlichtern, ihr schlanker 5'6"-Körper steckte in einem knappen weißen Kittel über OP-Klamotten, die ihren athletisch schlanken Körper gerade genug umschmiegten, um die Kurven darunter anzudeuten – mittelgroße Brüste hoben und senkten sich sanft bei jedem Atemzug. Sie war 25, hieß es, trug aber das Gewicht von tausend Einschnitten, leidenschaftliches Feuer simmerte hinter ihrer professionellen Maske. Als mein Blick klarer wurde, nahm ich sie voll in Augenschein. Der Raum war ein Kokon aus piependen Maschinen und zugezogenen Vorhängen, die Nacht der Stadt drückte wie ein Voyeur gegen das Fenster. Victor Kane, Tycoon, Playboy, unzerbrechlich – bis zu dem Moment, als mein Privatjet über den Alpen abstürzte. Sie hatte mich aufgeschnitten, wieder zusammengeflickt, und jetzt rührte ihre Präsenz etwas Ursprüngliches in mir an. Mein Puls beschleunigte sich, nicht vom IV-Tropf, sondern von der Art, wie ihre Finger über die Akte strichen, präzise und doch graziös. Sie blickte auf, diese grauen Augen verschmolzen mit meinen, und für einen Sekundenbruchteil verdichtete sich die Luft. Professionelle Distanz bekam Risse, nur einen Hauch. Ich lächelte, schwach aber teuflisch. „Doktorin“, krächzte ich,...


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