Monikas entfesselter Rhythmus in der Vorratskammer

In den schattigen Winkeln der Café-Vorratskammer löste ein Seidentuch mehr als Stoff – es befreite ihr verborgenes Feuer.

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Monikas heiße Auswahl nach Ladenschluss

EPISODE 3

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Das späte Nachmittagslicht sickerte durch die Spitzenvorhänge des Cafés und warf einen goldenen Schimmer über die leeren Tische. Die Luft im Inneren trug den reichen, tröstlichen Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen, vermischt mit den süßen Untertönen von Zimtgebäck, das auf Drahtgittern abkühlte, ein Geruch, der immer Erinnerungen an die Küche meiner Großmutter im alten Land weckte. Ich hielt am Eingang inne, mein Herz pochte vor einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität, das Seidentuch fest in meiner Faust geballt wie ein Talisman gegen die Verletzlichkeit dieser Geste. Ich hatte Monika wochenlang beobachtet, ihre Präsenz eine leise Melodie inmitten des Klapperns von Tassen und dem Geplauder der Einheimischen, aber heute, mit dem Ort durch die Siesta-Stunde entleert, fühlte es sich wie das Schicksal an, das sich fügte. Ich stieß die Tür auf, die Glocke klingelte leise – ein zarter Klang, der mein beschleunigtes Pulsieren zu widerspiegeln schien – und da war sie – Monika Szabo, hinter der Theke, ihr kastanienbraunes Haar fing das Sonnenlicht ein wie poliertes Kupfer, Strähnen schimmerten mit Andeutungen von rotem Feuer, das mich an Herbstblätter denken ließ, die über die Donau trieben. Sie drehte sich um, dieses süße Lächeln blühte auf ihren Lippen auf, grüne Augen funkelten mit echter Wärme, Augen, die die Tiefe von Waldtümpeln hatten und mich mühelos anzogen. Mit dreiundzwanzig bewegte sie sich mit der mühelosen Anmut jemandes, der zu diesem Ort gehörte, ihr schlanker Körper in einer einfachen weißen Bluse und einem fließenden Rock gehüllt, der von ungarischen Volkstänzen flüsterte, der Stoff schwang sanft, als erinnerte er sich an das Wirbeln von Geigen und das Stampfen von Stiefeln beim Fest. Ich konnte sie noch immer dort vorstellen, unter Girlanden von Laternen, ihr Lachen schnitt durch die Nachtluft wie eine Silberglocke, ihr Körper drehte sich in Rhythmen, die von uralten Leidenschaften kündeten, die in unserem Blut...

Monikas entfesselter Rhythmus in der Vorratskammer
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Monika Szabo

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