Milas Schattenhafte Verehrung
In den dämmrigen Grenzen seiner verborgenen Welt lockte ihr Licht ihn, das zu beanspruchen, wogegen die Gerüchte warnten.
Milas stille Verehrung: Der Hausmeisters rhythmischer Anspruch
EPISODE 4
Weitere Geschichten in dieser Serie


Die Tür zu meiner Wohnung klickte hinter Mila ins Schloss, dieses scharfe metallische Knacken hallte leise im schmalen Flur wider wie ein letzter Punkt auf die Welt, die wir hinter uns gelassen hatten, und versiegelte uns vor den neugierigen Blicken des Gemeindezentrums unten. Der Klang blieb in meinen Ohren hängen, eine stille Erklärung der Privatsphäre, die ich so lange ersehnt hatte, mein Puls beschleunigte sich bei der plötzlichen Intimität von allem. Sie stand da im schmalen Flur, ihr dunkles welliges Haar fing das schwache Leuchten der einzelnen Glühbirne über uns ein, Strähnen glänzten wie polierter Obsidian im schwachen gelben Licht, diese grünen Augen – Smaragd durchsetzt mit Gold – musterten den bescheidenen Raum mit einer Mischung aus Neugier und etwas Wärmerem, Vorläufigerem, einem Flackern von Verletzlichkeit, das an die tiefsten Teile in mir zerrte. Ich konnte sie jetzt riechen, schwach blumig, wie wilder Jasmin auf einer Sommerbrise, vermischt mit der muffigen Luft der Wohnung. Ich hatte sie hierher eingeladen, um sie vor dem Klatsch zu schützen, der wie Rauch aufstieg, wann immer wir nach Feierabend zu lange blieben, diese heimtückischen Flüstereien von Nachbarn und Stammgästen des Zentrums, die sie als die Unschuldige darstellten, die vom mürrischen Hausmeister gefangen war. „So ist es sicherer“, hatte ich früher gemurmelt, meine Hand streifte ihre, als wir durch eine Seitentür schlüpften, die kurze Berührung jagte Funken meinen Arm hoch, ihre Haut so weich, so lebendig gegen meine schwieligen Finger. Nun, in dieser engen Hausmeisterwohnung über dem Zentrum – kahle Wände mit schwachen Wasserschäden, eine durchhängende Couch in der Ecke, der Geruch von altem Holz, poliert von Jahren der Einsamkeit, und frischem Regen, der durch das gesprungene Fenster sickerte – drehte sie sich zu mir um mit diesem süßen, echten Lächeln, das mich immer entwirrte, Lippen bogen sich so, dass die Grübchen in ihrer linken...


Premium-Inhalt freischalten
Um die vollständige Geschichte zu lesen, erhalten Sie Zugang zu allen Geschichten, Videos und Fotos dieses Models.
Inhalt kann gekürzt sein. Vollversion mit Abo verfügbar.





