Milas Mitternachts-Erwachen im Stall
Im Sturmtoben weckt die Berührung eines Cowboys ihre wildesten Begierden.
Milas Prärie-Geheimnisse zünden verbotenes Feuer
EPISODE 1
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Der Regen prasselte wie himmlisches Gericht herab, als ich vor der Ranch ankam, Donner grollte tief in meiner Brust. Da stand sie, silhouettiert im Scheunentor – eine Vision aus honigblonden Locken und stiller Stärke, die allein für die Pferde sorgte. Mila Anderson, das Mädchen, das seit dem Vorstellungsgespräch in meinen Gedanken spukte. Ich ahnte nicht, dass dieser Mitternachtssturm jede Barriere zwischen uns niederreißen würde, nur rohe, elektrische Gier übrig lassend. Die Scheibenwischer meines alten Ford kämpften gegen die Flut an, als ich die matschige Auffahrt zur Anderson-Ranch hochfuhr. Es war nach Mitternacht, und der Sturm hatte die Landstraßen in Tonflüsse verwandelt. Ich hatte den Job als Rancharbeiter auf einen Einfall hin genommen – brauchte Arbeit nach dem Treiben durch die Texas-Ölfelder –, aber etwas an der Anzeige, die Abgeschiedenheit, hatte mich hierhergezogen. Blitz zerriss den Himmel, beleuchtete die weitläufige Scheune voraus, deren Türen offen standen und warmes Laternenlicht ausspillten. Ich stellte den Motor ab und rannte durch den Guss, Stiefel platschend. Drinnen schlug mir zuerst der Geruch von Heu und nasser Erde entgegen, dann sie. Mila Anderson stand an einem Pferdestall und gabelte frisches Stroh für eine unruhige Stute. Ihre honigblonden Locken waren locker zurückgebunden, Strähnen rahmten ihr helles Gesicht ein, blaue Augen scharf vor Konzentration. Sie war schlanker, als ich mir vorgestellt hatte, alles lange Beine und stille Anmut in einem verwaschenen Flanellhemd und Jeans, die sie perfekt umspannten. „Du musst Travis sein“, sagte sie und richtete sich mit einem Lächeln auf, das durch den Donner schnitt. Ihre Stimme war weich, durchzogen von diesem zugänglichen Charme, den ich von ihrem Dad am Telefon gehört hatte. „Der Sturm hat dich aufgehalten?“ „Ja, die Straßen sind die Hölle“, erwiderte ich und schüttelte Regen aus meinem Hut. Wasser tropfte von meiner Jacke, als ich sie an einen Haken hängte. „Hab gehört, dein...


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