Laras Gebrochenes Licht
Im schattigen Studio bricht ihre Eleganz auf zu rohem Verlangen.
Lara enthüllt ihre seidenen Schatten
EPISODE 5
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Die Tür zu meinem privaten Fotostudio klickte hinter Lara Okonkwo ins Schloss und versiegelte uns nach Feierabend, während das Summen der Stadt draußen verblasste. Der Klang hallte durch den hohen Raum wider, ein letzter Punkt hinter der Arbeitswelt, die wir beide hinter uns gelassen hatten, nur das schwache Brummen der Neonröhren und das ferne Dröhnen des Verkehrs als unsere Soundkulisse. Sie stand da, ihre langen schwarzen Locken rahmten das reiche Ebenholzgesicht ein, bernsteinbraune Augen fingen das sanfte Glühen der Deckenlampen ein, reflektierten goldene Funken, die mir jedes Mal den Atem raubten. Ich hatte diese Augen bei unzähligen Shootings beobachtet, gesehen, wie sie von professioneller Distanz zu etwas Wärmerem, Persönlicherem wechselten, und heute Nacht brannten sie mit einem unausgesprochenen Versprechen. Sie hatte für das hier die Arbeit geschwänzt – ihrem Chef eine vage Ausrede per SMS über einen Familiennotfall geschickt – und nun hing das Gewicht dieser Wahl zwischen uns wie ein geteiltes Geheimnis, schwer von der Spannung des Verstoßes, dem elektrischen Wissen, dass sie diesen Moment allem anderen vorgezogen hatte. Mein Verstand raste zu unseren früheren Sessions zurück, wie ihr Lachen nach einem perfekten Shot nachhallte, die zufälligen Berührungen von Haut, die Funken meinen Arm hochsandten und diese Spannung aufbauten, die wir beide ignoriert hatten. Ich sah zu, wie ihre eleganten Finger am Rand einer Samtchaise entlangstrichen, anmutig wie immer, die Nägel in einem tiefen Karmesinrot lackiert, das zur Rötung passte, die ihren Hals hochkroch, aber in ihrem Lächeln lag eine neue Wärme, ein Flackern von etwas Kühnerem, Wagemutigerem, als würde sie endlich die gefasste Profi abstreifen, die sie immer gewesen war. „Victor“, sagte sie, ihre Stimme tief und melodisch, durchzogen von diesem subtilen Akzent, der meinen Puls immer ins Stocken brachte, „ich konnte nicht fernbleiben.“ Mein Puls beschleunigte sich, hämmerte in meinen Ohren, während ich ihren Anblick in mich...


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