Karolinas Grat: Unvollkommene Hingabe
Auf einem sturmgepeitschten Grat wiegt sich ihre Polka in Hingabe, seine Verehrung verhüllt einen schattigen Anspruch.
Hochland-Verehrung: Karolinas Urpolka
EPISODE 4
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Der Wind heulte über den Hochlandgrat wie ein lebendiges Wesen, seine eisigen Finger krallten sich in meine Haut, trugen den scharfen, erdigen Duft von Heide und fernerem Regen. Er peitschte Karolinas hellbraune Wellen um ihr Gesicht, während sie lachte, ein Klang wie Silberglöckchen, der durch den Sturm schnitt, ihre blaugrünen Augen fingen die letzten Strahlen der sterbenden Sonne ein, verwandelten sie in schimmernde Aquamarinpfützen, die mich mit jedem Blick tiefer hineinzogen. Wir waren Fremde, die durch irgendwelchen Folk-Festival-Wahnsinn zusammengeworfen worden waren, sie in dieser einfachen weißen Bluse und dem fließenden Rock, der um ihre Beine tanzte wie Nebel, ich in Jeans und einer abgetragenen Jacke, rau von unzähligen Pfaden, aber vom Moment an, als unsere Hände sich für die Polka umfassten, Handflächen feucht vor Vorfreude und dem leichten Tau der Anstrengung, wusste ich, dass ich verloren war. Ihr schlanker Körper bewegte sich mit echter Süße, charmant und ungekünstelt, jede Schaukel ihrer Hüften und jeder Bogen ihres Rückens fühlte sich wie eine Einladung an, die nur für mich geflüstert wurde, nah genug gedrückt, dass ich die Wärme ihrer hellen Haut durch den Stoff spürte, eine strahlende Hitze, die in meine Brust sickerte und etwas Ursprüngliches weckte. Der Grat war offen, nichts als Heide und Himmel, die sich endlos in alle Richtungen erstreckten, die purpurnen Blüten unter unseren Füßen zerdrückt, die ihren Kräuterscent mit jedem Schritt freisetzten, die perfekte Bühne für das, was das hier wurde – eine flüchtige Verbindung oder der Anfang einer Obsession, das konnte ich noch nicht sagen. Sie wirbelte in meine Arme, ihre mittelgroßen Brüste streiften zufällig meinen Brustkorb – oder war es das? –, die weiche Nachgiebigkeit schickte einen Ruck direkt in meinen Kern, und ich roch den schwachen Duft von Wildblumen an ihr, vermischt mit dem subtilen Moschus ihrer durch den Tanz erwärmten Haut. „Radek, lass...


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