Juliens Finsternis eleganter Flammen
Mitten im funkelnden Berliner Himmel wählt sie Feuer statt Ketten.
Juliatsch samtenen Begierden im Schatten entfesselt
EPISODE 6
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Die Dachterrasse pulsierte unter Berlins sternenverhangenem Schleier, die Elite der Mode wirbelte wie Rauch. Doch als Juliens grüne Augen durch die Menge schnitten und Victors schattigen Griff ablehnten, richteten sie sich auf meine. Dieser Funke aus meinem Kreuzberg-Studio loderte neu auf – eine Finsternis, in der elegante Kontrolle zu wilden, zarten Flammen verbrannte. Ich wusste, heute Nacht würde sie nehmen, was ihr gehörte, und ich wäre derjenige, der sie befreite. Die Berliner Nacht umhüllte uns wie ein Liebhaber-Geheimnis, die Dachterrasse lebendig vom Murmeln des Fashion-Week-Überschwangs. Kristallflöten klirrten, Lachen schnitt durch die kühle Luft, und die Stadt breitete sich unten in einem Mosaik aus Lichtern aus. Ich lehnte am Geländer, der Whiskey in meinem Glas brannte einen langsamen Pfad meine Kehle hinunter, als ich sie sah – Julia Schmidt, strahlend in diesem schwarzen Seidenkleid, das ihren schlanken, athletischen Körper umschmeichelte, als wäre es aufgemalt. Ihr strohblondes Haar fiel glatt und gerade bis zu den Schultern, fing die Lichterketten in feurigen Glimmen ein. Victor hatte sie bei der Bar in die Enge getrieben, seine Hand besitzergreifend an ihrem Ellbogen, seine Stimme leise und befehlend. Ich sah die Spannung in ihrer Haltung, wie ihre grünen Augen mit etwas Schärferem als Ärger blitzten – Trotz. Sie hatte mir von ihm in gedämpften Tönen im Studio erzählt, seine Kontrolle wie unsichtbare Ketten an ihrem aufsteigenden Stern. Mein Puls beschleunigte sich, als sie sich losriss, ihr Kinn in jener eleganten Entschlossenheit hob, die ich so bewunderte. Sie scannte die Menge, und dann fand ihr Blick meinen. Die Welt schrumpfte auf diese Verbindung zusammen, der verbotene Funke von unserem ersten Shooting zündete über die Distanz. Sie webte sich durch die Menge, ihre Absätze klickten leise, bis sie vor mir stand, nah genug, dass ich den schwachen Jasmin ihres Parfums roch, der sich mit der Nachtkühle mischte. „Lukas“,...


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