Juliats Kloster-Verlockung unterbrochen
Efeuschatten verbergen unsere glühenden Geständnisse und verbotene Anbetung
Juliens geflüsterte Altäre der hingebungsvollen Gier
EPISODE 2
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Das sterbende Licht fiel durch die uralten Steinbögen des Klosters Santa Clara in Porto und warf langgezogene Schatten, die über die moosbedeckten Pflastersteine tanzten wie vergessene Erinnerungen, die zum Leben erwachten. Die Luft war schwer vom Duft spät blühender Rosen und dem erdigen Geruch bevorstehenden Regens, eine sinnliche Umarmung, die mich umhüllte, während ich am Rand des Gartens verweilte. Ich war auf einen Laune hierhergekommen, redete ich mir ein, aber tief drinnen wusste ich, es war sie – Julia Santos, mit ihrem dunkelbraunen welligen Haar, das wie ein Kaskade von Mitternachtswellen über ihre olivbraunen Schultern fiel, jede Strähne fing das schwache Glühen der Dämmerung auf eine Weise ein, die meine Brust vor Verlangen zusammenpresste. Tage zuvor hatte mein beiläufiger Kommentar über ihre Leidenschaft in der Luft zwischen uns gehangen, mich über Grenzen und Termine hinweg zurückgezogen, den sorgfältigen Rhythmus meines nomadischen Lebens mit einem insistenten Ziehen gestört, das ich nicht ignorieren konnte. Die Erinnerung an ihr Lachen, tief und kehlig, spielte sich in meinem Kopf ab, nährte Fantasien, die mich auf langen Zugfahrten durch die iberische Nacht wach gehalten hatten. Nun, da die Dämmerung sich senkte und die Welt in ein samtenes Schweigen hüllte, das nur vom fernen Gurren der Tauben unterbrochen wurde, sah ich sie auf den Klostergängen wandeln, ihre schlanke 1,68 m große Gestalt bewegte sich mit dieser mühelosen Anmut, die der Schwerkraft zu trotzen schien, ihre mittelgroßen Brüste zeichneten sich dezent unter einem leichten Sommerkleid ab, das um ihre schmale Taille flatterte und das Auge mit Andeutungen der Kurven darunter neckte. Mein Puls beschleunigte sich, ein donnerndes Rhythmus, das in meinen Ohren hallte, als ob mein Körper sie erkannte, bevor mein Verstand folgen konnte. Sie hielt an einer efeubewachsenen Mauer inne, ihre dunkelbraunen Augen suchten die Dämmerung ab, als spüre sie meine Präsenz, diese Augen, die Tiefen...


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