Juliats Erste Liebkosung im Studio
Im Flackern der Kerzen wurde ihr Tanzstudio unsere heilige Bühne der Hingabe.
Julias Verehrende Saudade-Schatten
EPISODE 3
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Die Tür zu Julias Studio knarrte mit einem leisen, hallenden Stöhnen auf, das die Vorfreude in meiner Brust widerzuhallen schien, und da stand sie, eingerahmt im warmen Schein eines Dutzends Kerzen, die im Raum verstreut waren, ihre Flammen tanzten wie winzige Sterne in der Dämmerung. Das flackernde Licht spielte über ihre Züge, warf sanfte Schatten, die die zarte Kurve ihrer Wangenknochen und das volle Versprechen ihrer Lippen betonten. Ihr langes, welliges dunkelbraunes Haar fiel wie ein Mitternachtswasserfall über ihre Schultern, fing das Licht in weichen, einladenden Wellen auf, die mich danach lechzen ließen, meine Finger durch seine seidenen Tiefen gleiten zu lassen. Sie trug ein einfaches weißes Tanktop, das ihren schlanken Körper und die olivbraune Haut perfekt umschmeichelte, der Stoff klebte gerade genug, um die geschmeidige Kraft darunter anzudeuten, kombiniert mit hochgeschnittenen Tanzshorts, die ihre 1,68 m Größe und die anmutigen Linien ihrer athletischen Beine betonten, gestählt von unzähligen Probenstunden, jeder Muskel subtil definiert und doch feminin elegant. Diese dunkelbraunen Augen trafen meine mit einem Funken Neugier und etwas Tieferem, Ungesagtem – einem magnetischen Zug, der etwas Ursprüngliches in mir weckte, einen stillen Hunger, den ich seit unserem ersten Online-Austausch über ihre hypnotisierenden Tanzvideos nährte. Mein Herz hämmerte schwer, als ich ihren Anblick in mich aufnahm, die Luft zwischen uns schon aufgeladen, dick von Möglichkeiten. Ich hielt die Fado-Platte hoch, die ich aus dem alten Laden in Portos Gassen mitgebracht hatte, die, von der sie in unserem letzten Anruf beiläufig gesprochen hatte, ihr abgenutztes Cover versprach die seelenvollen Melodien, die sie liebte. „Ich dachte, das inspiriert vielleicht deine nächste Probe“, sagte ich, meine Stimme fester als ich mich fühlte, trat mit absichtlicher Langsamkeit ein, den Moment auskostend. Die Luft war dick vom Duft von Bienenwachs und Sandelholz, ein berauschendes Räucherwerk, das mich wie eine Umarmung umhüllte, vermischt mit dem schwachen,...


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