Julias Ewiger Meisterstrich
Im schattigen Herzen des Lagerhauses führt Julia den Pinsel der Liebe, um den Fluch zu brechen.
Juliats zauberhafter Wirbel samtiger Begierden
EPISODE 6
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Das verlassene Lagerhaus ragte am Rande von Amsterdam auf, seine verrosteten Eisenbalken durchbohrten den stürmischen Nachthimmel wie vergessene Relikte einer Industriezeit. Regen prasselte gegen die zerbrochenen Fenster, trommelte einen unerbittlichen Rhythmus, der Julias Jansens hämmerndes Herz widerspiegelte. Mit 24, die niederländische Künstlerin mit ihrem hellbraunen, leicht welligen langen Haar, das in feuchten Strähnen über ihre helle Haut fiel, trat sie durch die knarrenden Türen. Ihre grünen Augen, scharf und launisch, scannten das weite, schattige Innere, wo Staubpartikel in schwachen Mondstrahlen tanzten, die durch Löcher im Dach sickerten. Das war der Ursprungsort – der Geburtsort des verfluchten Pinsels, der ihr Leben gefangen hatte, ihre künstlerische Genialität in einen Wirbel aus unstillbarem Verlangen und übernatürlicher Macht verdreht hatte. An ihrer Seite waren ihre Liebhaber: Damien Voss, der grübelnde deutsche Bildhauer mit intensiven dunklen Augen und einem kantigen Kiefer; Elara Finch, die ätherische britische Malerin, deren rabenschwarzes Haar porzellanhafte Züge umrahmte; und Remy Noir, der rätselhafte französische Fotograf mit einem schiefen Lächeln und schlanker, agiler Statur. Sie waren zusammen hierhergereist, verbunden durch Julias Not und ihre geteilten Intimitäten. Die Luft hing schwer vom Geruch nach Schimmel, alter Farbe und etwas Arkaischem – einem elektrischen Hauch, der Julias schlanken 5'6"-Körper unter ihrem eng anliegenden schwarzen Trenchcoat erzittern ließ. Ihr ovales Gesicht, gezeichnet von Entschlossenheit, verbarg die Verletzlichkeit, die sie lange unterdrückt hatte. Julia umklammerte den uralten Pinsel in ihrer Faust, dessen Borsten leise gegen ihre Handfläche summten. „Das endet heute Nacht“, flüsterte sie, ihre Stimme bezaubernd, doch mit Furcht durchsetzt. Die Gruppe drang tiefer vor, Schritte hallten auf Betonböden wider, übersät mit vergessenen Leinwänden. Schatten schienen zu zucken, flüsterten Versuchungen von Macht und Lust. Damiens Hand streifte beruhigend ihren unteren Rücken, jagte einen Funken durch ihren mittelbusigen, schlanken Körper. Elaras Finger verschränkten sich mit Julias freier Hand, warm und fest. Remy erkundete voraus, seine...


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