Julias beichtstuhlige erste Hingabe
In schattigen Bänken zünden ihre geflüsterten Beichten unheiliges Feuer.
Juliens geflüsterte Altäre der hingebungsvollen Gier
EPISODE 3
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Das schwache Licht fiel durch gesprungenes Buntglas und warf gebrochene Regenbögen über die staubige Holzkabine, jede splitternde Farbe tanzte wie verbotene Versprechen auf der abblätternden Farbe und den abgenutzten Oberflächen. Ich wartete in der Beichte, das Herz pochte wie eine Trommel in der Stille der verlassenen Kapelle, jeder Schlag hallte meine Vorfreude wider, die Luft schwer vom Gewicht lang begrabener Geheimnisse. Der Duft von feuchtem Stein und verblasstem Weihwasser hing in der Luft, schärfte meine Sinne, machte das Warten fast unerträglich, während ich ihr Gesicht aus den Fotos vor mir sah, die ich obsessiv studiert hatte – die vollen Lippen, die ausdrucksstarken dunkelbraunen Augen, die Stürme der Leidenschaft unter ihrem warmen Blick zu bergen schienen. Julia Santos war gekommen, genau wie die Notiz es versprochen hatte – ihre Silhouette erschien in der Tür, dieses lange wellige dunkelbraune Haar fing das schwache Leuchten ein, schwankte sanft bei ihren zögernden Schritten, ihre olivfarbene gebräunte Haut leuchtete im Zwielicht, als wäre sie von innen von einem inneren Feuer erleuchtet. Sie zögerte, diese dunkelbraunen Augen scannten die Schatten, weit aufgerissen mit einer Mischung aus Furcht und Neugier, ihre Brust hob und senkte sich in flachen Atemzügen, die ich fast über die Entfernung hören konnte. Dann trat sie ein, ihre Absätze klackten leise auf dem gesprungenen Steinboden, der Klang hallte wie eine Vorladung wider. Ich konnte ihr Parfüm riechen, etwas Warmes und Gewürztes – Zimt und Jasmin vielleicht –, das sich mit dem muffigen Geruch von altem Holz und vergessenem Weihrauch mischte, sich um mich legte wie eine Umarmung, die Hitze tief in meinem Bauch weckte. „Elias?“, flüsterte sie, ihr portugiesischer Akzent umschlang meinen Namen wie Rauch, dick und sinnlich, jede Silbe zog mich tiefer in das Verlangen. Ich lehnte mich zur Gittertür, meine Stimme tief, rau von der Trockenheit in meinem Hals. „Ich warte...


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