Irenes unvollständige Verehrung
In den Spiegeln der Begierde kniet die Verehrung, doch die Vollkommenheit bleibt gerade außer Reichweite
Irene's Atelier: Echos der ehrfürchtigen Berührung
EPISODE 3
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Die Lichter des Ateliers waren vor Stunden erloschen, nur der sanfte Schein der Umkleideraumlampen beleuchtete Irenes Delacroix' Silhouette vor den endlosen Spiegeln. Das ferne Summen des Pariser Nachtlebens drang durch die dicken Fenster, eine entfernte Erinnerung an die Welt draußen, doch hier hatte sich die Zeit in diesem Kokon aus Stofffetzen und halbfertigen Träumen aufgehängt. Ich, Henri Laurent, saß mit ihr eingesperrt nach einer nächtlichen Sitzung zum Finalisieren ihrer Couture-Kollektion, meine Schneiderwerkzeuge verstreut wie vergessene Liebhaber über den Arbeitstisch. Mein Herz pochte im Takt mit dem subtilen Puls der Vorfreude, der in meinen Adern aufstieg, jeder Nerv auf ihre Präsenz abgestimmt. Sie stand da in einem Seiden-Slipkleid, das sich an ihren schlanken Körper schmiegte wie eine zweite Haut, der Stoff schimmerte schwach unter den Lampen und fing das Licht so auf, dass es die anmutige Verjüngung ihrer Taille und die sanfte Wölbung ihrer Hüften betonte. Ihr langes dunkelbraunes Haar in unordentlichen, schicken Wellen über die Schultern fallend, zerzaust von Stunden des An- und Absteckens, trug den schwachen Duft ihres Shampoos – etwas Blumiges und Teures, vermischt mit dem anhaltenden Aroma des Ateliers von frischer Stärke und gebügeltem Leinen. Ihre haselnussbraunen Augen fingen meine im Spiegel, eine flirtende Herausforderung in ihrer Tiefe, diese grünen und goldenen Sprenkel funkelnd vor Schelmerei, die mir den Atem raubte. „Henri, Liebling, hilf mir mit diesem Reißverschluss“, schnurrte sie, ihr französischer Akzent umhüllte die Worte wie Samt, jede Silbe eine Liebkosung, die Wärme tief in meinem Bauch sammelte. Meine Finger streiften ihre helle olivfarbene Haut, als ich mich näherte, die Luft dick von unausgesprochenen Versprechen, geladen mit der Elektrizität der Nähe, ihre Körperwärme strahlte auf mich wie der Ruf einer Sirene. Die Berührung ihrer Haut war unvorstellbar weich, erwärmt von dem langen Abend, und ich genoss den Kontrast zum kühlen Metall des Reißverschlusses. Etwas an der...


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