Harpers Nadel verbotener Funken
Tinte ätzt die Haut, doch Verlangen brennt tiefer im Mitternachtsglühen
Harpers Getätete Flammen der Zerbrochenen Hemmung
EPISODE 1
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Das Tattoo-Studio war ein schwach beleuchtetes Heiligtum der Rebellion, versteckt im schattigen Unterleib des Nachtlebenviertels von Sydney. Neonlichter flackerten draußen und warfen unregelmäßige violette und blaue Schimmer durch die milchigen Fenster, aber drinnen herrschte das leise Summen von Leuchtstoffröhren und der schwache Geruch von Desinfektionsmittel gemischt mit Tinte. Es war weit nach Mitternacht, die Art Stunde, in der die Stadt zu einem Flüstern wurde und nur die Kühnen oder Verzweifelten auftauchten. Ich, Alex Thorne, war beides heute Nacht. Meine Band hatte morgen einen Gig, aber ich brauchte diesen Phönix auf meiner Brust tätowiert – ein Symbol für den Aufstieg aus der Asche einer scheiß Trennung und einer stockenden Musikkarriere. Harper Walker, die Künstlerin, war in diesen Kreisen legendär: 24, durch und durch Australierin mit diesem entspannten Vibe, olivenfarbene Haut leuchtend unter den Studioliche, lange blonde weiche Wellen rahmen ihr ovales Gesicht. Ihre braunen Augen hatten eine coole Distanz, als hätte sie jede wilde Story gesehen und abgeschüttelt. Ich stieß die Tür auf, die Glocke klingelte leise, und da war sie, wischte ihre Station ab in einem schwarzen Tanktop, das ihren schlanken 1,68 m Körper umschmiegte, mittelgroße Brüste dezent umrissen, Jeans tief auf den Hüften und enthüllte einen Streifen gebräunter Bauchmitte. Sie blickte auf, ihr Ausdruck lässig, fast gelangweilt. „Alex Thorne, oder? Mitternachts-Phönix-Krieger?“ Ihre Stimme war glatt, mit diesem Aussie-Akzent, cool wie eine Meeresbrise. Ich nickte, zog mein Shirt aus und zeigte meine nackte Brust, fühlte mich entblößt unter ihrem Blick. Sie winkte zum Stuhl, ihre Bewegungen effizient, behandschuhte Hände bereiteten die Schablone vor. Als sie sie auf meine Haut drückte, streiften ihre Finger meine Brustmuskeln – ein bisschen zu lange. Ein Stromschlag jagte durch mich. War es die Vorfreude auf die Nadel oder ihre Berührung? Das Studio fühlte sich enger an, die Luft dicker. Sie grinste, zog das Papier ab....


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