Hanas siegreicher Rausch zur Ekstase
Unter dem Gebrüll des Velodroms heilte unser verborgenes Ritual alte Wunden in Wellen aus Feuer.
Hanas pulsierende Adern der verborgenen Geschwindigkeit
EPISODE 6
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Der Unterleib des Velodroms pulsierte mit Schatten und Geheimnissen am Vorabend des Grand Prix. Hana Watanabe stand da, ihre Silhouette ein Versprechen verbotener Geschwindigkeit – elegant, geheimnisvoll, ihre dunklen Augen fixierten meine wie der Start eines Rennens, das wir beide wussten, dass wir nicht verlieren konnten. Mein Herz hämmerte härter als bei jedem Sprint. Heute Nacht, in diesen versteckten Tunneln, würden wir dem Feuer gegenübertreten, das seit dem Bergchalet vor sich hin geschwelt hatte, ihre alten Narben schmolzen in einem Rausch der Ekstase. Die Luft im Unterleib des Velodroms hing dick mit dem Geruch von Gummi und geölten Ketten, eine unterirdische Welt fern vom brüllenden Publikum oben. Der Vorabend des Grand Prix dröhnte durch den Beton, Vibrationen hallten wie ein ferner Herzschlag wider. Ich war nach der letzten Teambesprechung hier runtergeschlüpft, meine Beine summten noch von den brutalen Trainingssprints des Tages. Aber es war nicht das Rennen, das mich in diese Schatten zog – es war sie. Hana Watanabe wartete im schwachen Schein einer Wartungslampe, ihre schlanke Gestalt silhouettiert vor Regalen mit Ersatzrädern. Sie drehte sich um, als ich mich näherte, diese dunkelbraunen Augen durchdrangen die Dämmerung, hielten Geheimnisse, die ich erst zu entwirren begonnen hatte, seit unserer Nacht im Bergchalet. Ihr langes, gestufte glattes schwarzes Haar mit den kühnen roten Highlights fing das Licht ein wie Adern aus Feuer. Sie trug ihre Radkleidung – eine eng anliegende schwarze Jacke, die ihre zierlichen Kurven umschmeichelte, Leggings, die sich an ihre Beine schmiegten wie eine zweite Haut. Elegant, immer so geheimnisvoll anziehend, aber heute Nacht lag ein neuer Schärfe in ihrer Haltung, eine Entschlossenheit, die meinen Puls beschleunigte. „Ryo“, sagte sie leise, ihre Stimme ein seidenes Faden, der durch das Summen der Lüftungen webte. Sie trat näher, ihre porzellanhelle Haut fast leuchtend im schwachen Licht. „Du bist gekommen. Ich war nicht...


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