Graces Schloss-Maskenball entfesselt
Schleier fallen, Begierden steigen in steinerner Schattenumarmung
Graces schelmische Gelübde entfachen ewige Gier
EPISODE 4
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Ich trat in den großen Ballsaal mit Versailles-inspirierter Eleganz ein, die Luft dick vom Duft alter Steine, blühender Nachtjasmin aus den offenen Bögen und dem schwachen metallischen Hauch klirrender Champagnerflöten in der Feier. Kristallleuchter tropften Licht wie geschmolzenes Gold über ein Meer maskierter Feiernder, ihre Gesichter verborgen hinter ornamentalen venezianischen Verkleidungen – Federbüsche, vergoldete Filigrane und schimmernde Seidenschleier, die bei jeder Bewegung Geheimnisse flüsterten. Das war kein gewöhnliches Hochzeitsfest; es war eine Maskenball-Extravaganz, ausgerichtet von der rätselhaften Madame Clara Duval, deren familiäres historisches Schloss in ein Labyrinth opulenter Versuchung für die Elite der französischen High Society verwandelt worden war. Mein Puls raste, als ich sie sah – Grace Lévesque, meine berauschende kanadische Verführerin, die sich wie eine Phantom-Sirene durch die Menge schlängelte. Mit 24, ihrer blassen Haut, die im Kerzenlicht glühte, ihrem ovalen Gesicht, umrahmt von einem Dutt aus langem Karamellhaar, das in absichtlichen künstlerischen Strähnen herabfiel, war sie die Inkarnation von Unfug. Ihre braunen Augen funkelten vor teuflischer Absicht hinter einem hauchdünnen schwarzen Spitzen-Schleier, der über einer aufwendigen Federmaske drapiert war. Sie trug ein rotes Korsettkleid, das ihren schlanken 1,68 m Körper umschmiegte, ihre mittelgroßen Brüste und schmale Taille betonte, der Rock hochgeschlitzt, um bei jedem neckenden Schritt Blicke auf ihre Strümpfe bis zu den Oberschenkeln freizugeben. Grace war immer eine Teaserin gewesen, ihre spielerische Dominanz ein Spiel, das wir spielten, aber heute Nacht, unter dem Schleier der Anonymität, war sie entfesselt. Sie fixierte mich mit ihrem Blick – Ethan Blackwood, ihren hingebungsvollen Freund, maskiert in einfachem schwarzem Seidenstoff – und ihre vollen Lippen verzogen sich zu einem verschlagenen Lächeln. Mit einem subtilen Schnippen ihres Fächers winkte sie mich inmitten des wirbelnden Walzers näher. „Verirrt, Fremder?“, schnurrte sie, ihre Stimme ein samtenes Flüstern mit ihrem weichen kanadischen Akzent, drückte ihren Körper gegen meinen in einem spöttischen Tanz. Ihre Hand...


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