Giorgias Ritual-Enthüllung
In den schattigen Tiefen der Villa enthüllt ihre Hingabe ein verborgenes Verlangen.
Villa Reverie: Giorgias umgekehrter Befehl
EPISODE 4
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Die Luft im Weinkeller der Villa hing schwer vom Duft alter Eiche und gärender Trauben, ein heimlicher Parfum, der sich um uns schlang wie ein Geheimnis, jeder Atemzug zog mich tiefer in den berauschenden Nebel, meine Sinne schärften sich, als würde der Wein selbst durch meine Adern pulsieren. Ich konnte fast die reichen Tannine auf meiner Zunge schmecken, vermischt mit dem schwachen Moder der Steine, die Generationen geflüsterter Ausschweifungen miterlebt hatten. Giorgia Mancini stand vor mir, ihre hellblauen Augen fingen das Flackern des Kerzenlichts von den schmiedeeisernen Wandhaltern an den Steinwänden ein, diese Augen mit einer Tiefe, die mich immer gefesselt hatte, jetzt schimmernd vor Entschlossenheit und unausgesprochenem Verlangen. Sie war eine Vision gepflegter Ambition, ihr langes hellbraunes Haar mit Vorhangpony und Wellen rahmte ihr zartes Gesicht ein, fiel über ihre helle Haut, die weich im Dämmerlicht glühte, die Strähnen fingen goldene Reflexe vom Feuer ein, jede Welle ein Zeugnis der akribischen Pflege, die sie ihrem Image im gnadenlosen Rampenlicht der Modewelt widmete. Mit 1,68 Metern bewegte ihr zierlicher Körperbau sich mit der Anmut einer Frau, die ihre Macht kannte, doch heute Abend, in diesem Ritual, über das wir wochenlang geflüstert hatten, bot sie sie mir dar, ihre Haltung aufrecht, aber ihre Finger zuckten leicht an den Seiten, verrieten den Sturm unter ihrer Fassade. Vittorio Langella – das war ich, der Mann, der ihren Aufstieg in der gnadenlosen Modelwelt beobachtet hatte, ihre mittelgroßen Brüste hoben und senkten sich mit jedem erwartungsvollen Atemzug unter ihrem Seidenritualkleid, jeder Atem ein leises Rascheln, das im Gewölbe widerhallte, im Takt mit dem unregelmäßigen Pochen meines eigenen Herzens. „Befiehl mir“, hatte sie früher gesagt, ihre Stimme ein raues Challenge, das noch in meinem Kopf nachhallte, durchzogen von diesem Mailänder Akzent, der jede Silbe zur Verführung machte. Jetzt, als ich nähertrat, ragten die Reihen staubiger Flaschen...


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