Giangs seidige Enthüllung in Neon-Schatten
Seidige Flüstern zünden verbotene Flammen in Tokyos verborgenem Ryokan
Giangs Glutseiden – Tokyos Verstrickte Begierden
EPISODE 1
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Der Neon-Schleier von Tokyo sickerte durch die Shoji-Bildschirme des privaten Ryokans und warf flackernde pinke und blaue Schatten über die Tatami-Matten. Ich, Kenji Sato, hatte diesen abgeschiedenen Flügel für den Abend reserviert, fern vom Chaos der Shibuya-Straßen, um mich einem Genuss hinzugeben, der weit exquisiter war als die üblichen Firmenexzesse. Giang Ly, die rätselhafte vietnamesische Designerin, war direkt aus Hanoi eingetroffen, ihre Ankunft angekündigt durch das leise Klingeln der Gartenglocken draußen. Mit 26 trug sie sich mit einer Anmut, die uraltes Cham-Erbe mit moderner Verlockung mischte – schlanker 1,68 m Körper umhüllt von einem Vorgeschmack ihrer bestickten Seiden, hellbraunes langes Haar in einem niedrigen Dutt, der nur darauf wartete, gelöst zu werden, dunkelbraune Augen, die Geheimnisse tiefer bargen als der Sumida-Fluss. Sie trat in den Ankleideraum, einen Raum für Intimität geschaffen: niedriger Holztisch beladen mit ihren Maßseiden, eine verspiegelte Wand, die den sanften Schein der Papierlaternen reflektierte, und ein Hauch von Kirschblütenrauch, der sich mit dem metallischen Geruch des Stadtregens mischte. „Mr. Sato“, sagte sie, ihre Stimme ein seidiges Murmeln mit melodischem Akzent, „ich habe die Cham-bestickte Kollektion nur für Sie mitgebracht. Diese Seiden sind gewebt mit Geschichten von Kriegern und Liebenden.“ Ihre hellbraune Haut leuchtete im Licht, ovales Gesicht gelassen und doch andeutend ein Feuer darunter. Ich nickte, mein Auge als elitären Sammler musterte nicht nur die Stoffe, sondern sie – wie die Seide über ihre mittelgroßen Brüste und schmale Taille fiel, andeutend den schlanken Körperbau, der die Modewelt fasziniert hatte. Als sie Rollen schimmernder Goldfaden-Seide entfaltete, bestickt mit aufwendigen Cham-Motiven von Phönixen und Lotosblüten, wurde die Luft dicker. Das war kein simples Anprobieren; es war eine Enthüllung. Professionelle Grenzen schimmerten wie ihre Stoffe, bereit zu verrutschen. Ich lehnte mich auf dem Zabuton-Kissen zurück, sah zu, wie sie sich mit bewusster Haltung bewegte, jede Geste baute eine unausgesprochene Spannung...


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