Giangs Erstes Neurales Zittern
Ein verbotenes Serum entfacht unkontrollierbares Feuer im schattigen Labor
Giangs synaptische Schatten des unersättlichen Erwachens
EPISODE 1
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Das Labor war eine Kathedrale aus Schatten und summenden Maschinen, das einzige Licht floss aus der Konsole des MRT-Scanners und dem schwachen blauen Schimmer der Monitore, die wie ferne Sterne flackerten. Es war weit nach Mitternacht, der Universitäts-Campus draußen menschenleer, und ich, Theo Lang, der 24-jährige Doktorand-Helfer, spürte das Gewicht der Einsamkeit lastend. Giang Ly, meine rätselhafte Chefin, schritt langsam in ihrem weißen Laborkittel umher, ihr langes hellbraunes Haar zu einem präzisen tiefen Dutt gebunden, der die elegante Linie ihres Nackens betonte. Mit 26 war sie eine Kraft in der Neurowissenschaft – schlank, 1,68 m groß, mit hellgetönter Haut, die unter den künstlichen Lichtern glühte, ovales Gesicht umrahmt von dunkelbraunen Augen, die Geheimnisse tiefer bargen als die Daten, die wir jagten. Ich war spät geblieben, um bei ihrem neuesten Projekt zu helfen: einem neuralen Serum, das synaptische Reaktionen verstärken sollte, gedacht zur Behandlung von Erregungsstörungen, aber noch nicht am Menschen getestet. Giangs Stimme, weich mit vietnamesischem Akzent, schnitt durch das Summen. „Theo, die Simulationen sind makellos. Aber Theorie reicht nicht.“ Ihr mittelgroßes Dekolleté hob und senkte sich mit einem tiefen Atemzug, der Laborkittel schmiegte sich gerade genug an ihren schlanken Körper, um die Kurven darunter anzudeuten. Ich schluckte hart, mein Puls beschleunigte sich. Wir hatten monatelang zusammen gearbeitet, ihre fesselnde Präsenz immer eine Ablenkung – diese wissenden Blicke, die Art, wie ihre Finger hypnotisch über die Tastaturen tanzten. Sie blieb stehen, drehte sich zu mir mit einem zögernden Lächeln. „Ich teste es an mir selbst. Während des Scans. Überwachst du?“ Mein Herz hämmerte gegen die Rippen. Das war riskant, unethisch sogar, aber ihre Augen flehten mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Verletzlichkeit. Die Luft verdichtete sich, geladen mit unausgesprochener Spannung. Ich nickte, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Natürlich, Dr. Ly.“ Während sie die Injektionsspritze vorbereitete, ihre Bewegungen bedacht,...


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