Farahs verletzlicher Trabecho
Windgepeitschte Begierden entfalten sich am wackligen Rand des Grats
Flüstern der Bergrücken: Farahs gemächliches Erblühen
EPISODE 5
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Der Wind heulte über den Grat, eine unerbittliche Kraft, die den scharfen Duft von Kiefern und feuchter Erde aus dem Tal unten herantrug, zerrte an Farahs langem schwarzem Haar, das in diesen verspielten halben Space-Buns gebunden war, Strähnen peitschten wie dunkle Banner gegen den olivfarbenen Schimmer ihrer von den flüchtigen Sonnenstrahlen gewärmten Haut. Sie saß hoch auf dem Sattel, ihr schlanker Körper beherrschte das Pferd mit einer Anmut, die dem Sturm widersprach, der in ihr brodelte—oder vielleicht zwischen uns, ein Orkan ungesagter Begierden, der durch unsere vorherigen Lektionen geschwelt hatte, jeder Trab und Galopp schichtete Spannung wie Sediment in den felsigen Klippen um uns herum. Das Pferd unter ihr bewegte sich unruhig, seine Muskeln wellten sich unter dem glänzenden Kastanienfell, Dampf stieg schwach von seinen Flanken in den kühlen Böen auf, spiegelte die Hitze wider, die in meiner Brust aufstieg. Ich beobachtete sie aus ein paar Schritten Entfernung, mein Herz pochte härter als der Trab, den wir gerade geübt hatten, jeder Schlag hallte im Rhythmus der Hufe auf dem unebenen Boden wider, der Weg, wie ihr Körper sich mitbewegt hatte, fließend und doch aufgeladen mit etwas viel Ursprünglicherem. Unsere Blicke trafen sich, ihre haselnussbraunen und stürmischen, mit Gold gesprenkelt, das das Licht einfing wie verborgene Glut, hielten Geheimnisse aus vergangenen Lektionen—diese gestohlenen Berührungen, die verweilenden Blicke, die die Grenze zwischen Lehrer und Liebhaber verschwimmen ließen. Das Altersgefälle zwischen uns dehnte sich wie das weite Tal unten, ein Abgrund von Jahren, gezeichnet durch meine wettergegerbten Hände und ihre jugendliche Vitalität, doch in diesem Blick schrumpfte es auf nichts zusammen, aufgelöst durch den rohen Sog der Verbindung, der Logik und Anstand trotzte. Ich konnte fast ihre warme Atemluft spüren, herangetragen vom Wind, vermischt mit dem erdigen Moschus des Pferdes und dem schwachen blumigen Hauch ihres Parfums, rührte Erinnerungen an Haut an Haut...


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