Esthers Ankunft auf dem Gutshof: Erblickte Hingabe
Im Schatten alter Eichen weckt der Blick eines Mentors verbotene Hingaben.
Esthers Gartenaufstieg: Mentors rituelle Wahl
EPISODE 1
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Der Kies knirschte unter ihren Reifen, als Esthers Auto vor dem Gutshof hielt, die Sonne des späten Nachmittags warf lange Schatten über die gepflegten Rasenflächen, jedes Kieselchen verschob sich mit einem grittrigen Flüstern, das meine wachsende Vorfreude widerzuhallen schien. Ich schaute von der Veranda aus zu, mein Puls beschleunigte sich beim Anblick, wie sie ausstieg – elegant in ihrem lebhaften Ankara-Kleid, das ihren schlanken Körper perfekt umschmeichelte, der Stoff schwang mit ihrem selbstbewussten Schritt, die kühnen geometrischen Muster fingen das goldene Licht ein wie gewebtes Sonnenlicht auf ihrer reichen ebenholzfarbenen Haut. Diese zwei niedrigen Zöpfe aus langem schwarzem Haar rahmten ihr Gesicht ein, schwangen sanft bei jedem Schritt mit, dunkle braune Augen scannten den Horizont mit warmer Neugier, die meine Brust mit einer Sehnsucht zusammenziehen ließ, die ich mir kaum eingestanden hatte. Etwas in ihrer Haltung, dieser mühelosen Mischung aus nigerianischer Anmut und moderner Ambition, rührte eine Hingabe in mir auf, die ich unter Schichten professoraler Höflichkeit begraben gehalten hatte, ein tief sitzendes Verlangen, das seit unserer ersten virtuellen Beratung geschwelt hatte, ihre Stimme auf dem Bildschirm zündete Funken, die ich als bloße Bewunderung abtat. Dieses Mentoring-Wochenende für ihre Modekollektion sollte beruflich sein, aber als sich unsere Blicke über die Auffahrt trafen, spürte ich, wie die Luft sich mit unausgesprochenen Versprechen verdichtete, der schwache Duft ihres Parfums – Jasmin und Gewürz – wehte auf der Brise zu mir, vermischte sich mit dem erdigen Aroma der Rasen. Sie lächelte, eine langsame Kurve ihrer vollen Lippen, die perfekte weiße Zähne enthüllte, und ich wusste, dass die Tour durch mein ländliches Refugium mehr als nur Skizzen und Seiden entwirren würde, mein Geist wanderte schon zu den versteckten Alkoven, wo die Höflichkeit in etwas weitaus Ursprünglicheres und Tieferes zerfließen könnte, ihre Präsenz weckte einen Hunger, der in meinen Adern pochte wie das ferne Summen...


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