Emmas Prima-Höhepunkt entfesselt
Agonie wird zur Ekstase, als die Prima-Ballerina ihren Thron in einer Backstage-Sinfonie aus Fleisch einnimmt.
Emmas schlanke Gier in mondhelligen Proben
EPISODE 6
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Das große Theater-Auditorium pulsierte mit donnerndem Applaus, eine Woge der Verehrung, die gegen das vergoldete Proscenium krachte. Scheinwerfer tauchten die Bühne in einen goldenen Schimmer, beleuchteten Emma Romero in ihrer Mitte, ihren schlanken 1,68 m großen Körper in der finalen, triumphierenden Pose des Ballett-Höhepunkts. Mit 26 hatte die argentinische Schönheit gerade die Vorstellung ihres Lebens geliefert, ihr aschblondes Haar in einen niedrigen Dutt gezogen, der sich nun leicht von der Anstrengung löste, lose Strähnen rahmten ihr ovales Gesicht mit den hellblauen Augen ein, die unter den Lichtern wie Saphire glänzten. Ihre warm gebräunte Haut schimmerte vor Schweiß, jeder Muskel in ihrem athletischen, doch schlanken Körper war von der Tortur angespannt. Sie hatte durch Agonie getanzt – ein gerissenes Band in ihrem Spitzenschuh, das ihre Karriere bedrohte –, aber es in makellose Ausführung umgewandelt, Pirouetten schnitten die Luft mit tödlicher Präzision, Sprünge trotzten der Schwerkraft, als wären sie von einer primal, verbotenen Energie angetrieben. Backstage-Geflüster hatte sie befeuert: Victor Hale, der grüblerische britische Produzent mit dem scharfen Kiefer und der gebieterischen Präsenz; Sophia Voss, die sinnliche deutsche Tänzerin, deren geschmeidige Form Emmas eigene Sinnlichkeit spiegelte; Alexei Kane, der russische Choreograf, dessen intensiver Blick Disziplin und Verlangen versprach. Sie waren ihre Liebhaber, ihre Verbündeten, ihre geteilten Geheimnisse die unsichtbaren Fäden, die ihren Aufstieg zur Prima-Ballerina banden. Als der Vorhang fiel, raste Emmas Herz nicht nur vom Tanz, sondern von der Vorfreude auf das, was jenseits des Samtvorhangs wartete. Das Gebrüll des Publikums verebbte zu einem fernen Summen, als sie in die Kulissen glitt, ihre mittelgroßen Brüste hoben und senkten sich mit keuchenden Atemzügen unter dem hauchdünnen weißen Leotard, der an ihrer schmalen Taille klebte. Schmerz schoss durch ihren Fuß, aber er wurde von einem tieferen Verlangen überschattet – einem Hunger, entzündet von ihren kollektiven Blicken bei den Proben, der nun Erlösung versprach....


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