Elsas Alkoven-Hingabe-Bruch
In den Schatten eines vergessenen Alkovens brach ihre Hingabe etwas gefährlich Echtes auf.
Elsas auserwählte Gier über endlosen Himmeln
EPISODE 4
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Der schwach beleuchtete Crew-Lounge auf Heathrow summte mit dem leisen Murmeln erschöpfter Stimmen, der Art, die nach Langstreckenflügen hängen blieb, jedes Silbe schwer vom Rückstand der recycelten Kabinenluft und unausgesprochenen Beschwerden über verspätete Anschlüsse. Das schwache Summen der Neonröhren über uns mischte sich mit dem fernen Rumpeln der Gepäckkarren, das durch die Korridore hallte, und schuf eine Hülle aus müdem Wartens, die uns alle wie eine abgenutzte Decke umhüllte. Ich lehnte mich gegen die abgewetzte Vinylbank, mein eigener Körper schmerzte von Stunden, angeschnallt im Sprungplatz, Muskeln protestierten bei jeder Bewegung, als ich sie zuerst sah – Elsa Magnusson, die schwedische Stewardess mit platinblondem Haar, das zu einer kunstvollen geflochtenen Krone gewoben war, die ihr helles, blasses Gesicht wie einen Heiligenschein umrahmte, jede Flechte ein Zeugnis ihrer pedantischen Sorgfalt selbst nach dem Schleif der Borddienstzeit. Ihre Haut wirkte unter dem harten Licht fast durchsichtig, ein zartes Porzellan, das danach schrie, berührt zu werden, und diese blauen Augen, scharf und doch weich, fingen das schwache Neonlicht vom Automaten ein und warfen es zurück wie eingefangene Saphire. Etwas in der Art, wie sie sich gegen die Theke lehnte, schlanker Körper in ihrer knappen Uniform – der marineblaue Rock genau passend, der die sanfte Kurve ihrer Hüften umschmeichelte, die Bluse, die den leichten Schwung darunter andeutete – zog mich mit unwiderstehlicher Schwerkraft an, mein Puls beschleunigte sich trotz der Müdigkeit, die mich niederdrückte. Sie war echt, süß, die Art, die ohne Kalkül lächelte, ihr Lachen in der Bordküche immer leicht und ungezwungen, das die Spannung von heulenden Babys und fordernden Passagieren durchschnitt wie ein Hauch frischer nordischer Luft. Aber heute Nacht, in diesem Limbo der Layover-Anonymität, wo Namen verschwammen und Regeln unter dem Jetlag-Druck weicher wurden, fühlte sich diese Süße wie eine Einladung an, ein subtiler Sirenenruf inmitten der abgestandenen Flughafenluft, dick vom Geruch...


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