Elifs Keller-Verschwörung-Höhepunkt
Im Schatten des Kellers prallten Verlangen und Täuschung wie verbotene Weine aufeinander.
Elifs Verkostung verwickelter Versuchungen
EPISODE 4
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Das schwache Leuchten der Laterne tanzte über Elifs olivfarbene Haut, als sie den alten Stöpsel ins Schloss schob, ihre grünen Augen blitzten vor Geheimnissen. Ich beobachtete sie aus dem Schatten, Herz pochte – nicht vor Angst, sondern vor dem rohen Hunger, den sie in mir entfachte. In diesem versteckten Keller in Istanbul, inmitten turmhohen Fässer seltener Weine, schmeckte Verrat süßer als jeder Schluck. Unsere Körper würden bald jede Lüge entwirren, doch die Wahrheit würde zuerst Blut vergießen. Die Nachtluft in Istanbul trug Flüstern alter Rivalitäten mit sich, doch keine so berauschend wie die, die mich zurück in meinen versteckten Keller unter dem zerfallenden Steinhafen führte. Ich hatte dieses Gewölbe mit eigenen Händen gebaut – Fässer seltener Jahrgänge gestapelt wie stumme Wächter, jedes ein Zeugnis von Deals in rauchgefüllten Räumen. Gefälschte Etiketten? Gerüchte von Konkurrenten wie Elifs Familie, aber ich wusste es besser. Oder dachte es zumindest. Ein leises Klicken hallte durch die feuchten Gänge und riss mich aus meiner Runde. Meine Schritte dämpften sich auf dem Erdboden, als ich um die Ecke bog, Laterne hochgehalten. Da war sie: Elif Demir, diese rätselhafte Schönheit aus den Verkostungsräumen, ihre langen dunklen Wellen rahmten ein Gesicht ein, das tausend verbotene Nächte entfachen könnte. Sie stand vor meinem sichersten Regal, ein ornamentierter Stöpsel – mein Stöpsel, der, den ich vor Monaten verloren hatte – gedreht ins Schloss, als gehörte er dorthin. »Elif«, sagte ich, Stimme tief, durchtränkt von Vorwurf und etwas gefährlich Nahem an Bewunderung. Sie zuckte nicht zusammen. Diese grünen Augen trafen meine, kühn und unnachgiebig, als sie die Tür mit einem leisen Knarren öffnete. »Emir Kaya. Schön, dich in deiner Höhle zu finden.« Ihre Lippen bogen sich, elegantes schwarzes Kleid schmiegte sich an ihre schlanke Form wie eine zweite Haut, der Stoff flüsterte in der staubigen Luft. Ich trat näher, der Duft...


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