Delfinas Abrechnung im Fasskeller

Eifersucht gärt zu verbotener Ekstase inmitten eicherner Schatten

D

Delfinas Karmesinroten Reben der Wilden Begierde

EPISODE 4

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Delfinas Abrechnung im Fasskeller
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Der Fasskeller war eine Kathedrale aus Eiche und Schatten, Reihen massiver Holzfässer ragten wie uralte Wächter im schwachen bernsteinfarbenen Schein hängender Laternen auf. Die Luft hing schwer vom reichen, erdigen Duft alternder Malbec, ein Parfüm aus fermentierten Trauben und geröstetem Holz, das an allem haftete. Ich, Marco Voss, Eigentümer dieses ausgedehnten argentinischen Weinguts, war nach Feierabend hierhergekommen, um allein zu sein, doch Geflüster der Arbeiter hatte mich wie eine Motte zum Feuer gelockt. Gerüchte schwirrten um Delfina García, meine feurige 22-jährige Weingut-Assistentin, die mit pechschwarzen, zerzausten Wellen, die über ihren schlanken 1,68 m Körper fielen, ihre mokkafarbene Haut im schwachen Licht glühen ließ, schokoladenbraune Augen, die Stahl schmelzen konnten. Sie hatten sie mit Victor gesehen, diesem schmierigen Fotografen, der herumschnüffelte, Aufnahmen unserer privaten Keller stahl – und anscheinend mehr. Ich sah sie zuerst, wie sie an ein Fass gelehnt stand, ihr ovales Gesicht nachdenklich, während sie mit einer zarten Kette um ihren Hals spielte, die Victor ihr geschenkt hatte, graviert mit kryptischen Initialen. Ihr schlanker Körper, mittelgroße Brüste dezent unter einer engen weißen Bluse umrissen, athletisch und doch zart, weckte etwas Ursprüngliches in mir. Leidenschaftlich, intensiv – das war Delfina, immer Grenzen im Weingut austestend und, wie es schien, darüber hinaus. Meine Eifersucht kochte hoch, ein besitzergreifendes Feuer, das ich unter beruflicher Höflichkeit begraben hatte. Sie hatte mich noch nicht bemerkt, ihr langes Haar zerzaust, als hätte sie gerade frustriert die Finger hindurchgefahren. Die Kälte des Raums kontrastierte mit der Hitze, die in meiner Brust aufstieg. Was hatte sie in diesen Schatten mit ihm getan? Der Gedanke nagte an mir, fachte einen dunklen Hunger an, zurückzuerobern, was meins war – oder es so zu machen. Als ich nähertrat, knarrte der Holzboden leise unter meinen Stiefeln, doch der weite Raum verschluckte den Klang. Delfinas Lippen öffneten sich leicht, ihre intensive Natur...

Delfinas Abrechnung im Fasskeller
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Delfinas Karmesinroten Reben der Wilden Begierde

Delfina García

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