Dalias verwandelte Verehrung
Im schattigen Schoß des Pavillons weicht Verehrung gegenseitiger Hingabe.
Pavillons Besessene Salbung: Dalias Ergebener Schleier
EPISODE 6
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Die feuchte Luft entlang des Nils trug Flüstern alter Götter und vergessener Liebender, als ich das Pavillon ein letztes Mal betrat, die Sonne tauchte tief und malte den Fluss in Ströme aus geschmolzenem Gold und tiefem Indigo. Der Duft von Lotosblüten mischte sich mit dem erdigen Tang des Wassers und zog Erinnerungen an Nächte in fiebriger Erwartung herauf. Da, gegen das verblassende Licht, stand Dalia, ihre elegante Silhouette umrahmt vom Dämmerglanz des Flusses, eine Vision, die mein Herz mit zeitloser Anziehungskraft stocken ließ. Ihr kühles aschgraues Haar fing das letzte Licht wie Tempelrauch ein, diese unordentlichen Wellen rahmten ihr Gesicht auf eine Weise ein, die an Priesterinnen der Alten erinnerte, die Geheimnisse den Würdigen offenbarten. Ich spürte schon den Sog ihrer Präsenz, diese magnetische Kraft, die mich Nacht für Nacht immer wieder zurückgezogen hatte, trotz der tickenden Uhr meiner bevorstehenden Abreise aus diesem Land der Mysterien. Ich wusste, Victors Ausstieg nahte, doch ihre bernsteinbraunen Augen hielten eine verwandelte Verehrung – warm, geheimnisvoll, zogen mich in die Kammer, wo die Obsession endlich in ihrer umhüllenden Gnade ins Gleichgewicht kommen würde. Diese Augen, tiefe bernsteinfarbene Teiche mit Goldflecken, schienen durch die hereinbrechende Dämmerung direkt in meine Seele zu bohren und versprachen nicht nur Leidenschaft, sondern eine tiefe Abrechnung. Meine Schritte verlangsamten sich auf dem sandigen Pfad, jedes Sandkorn verschob sich unter meinen Füßen wie die Sanduhr der Zeit selbst, während ich den Anblick ihrer olivbraunen Haut aufsaugte, die schwach im Zwielicht glühte, ihre schlanke 1,68 m große Gestalt mit einer Eleganz posierend, die zugleich königlich und einladend war. Die Seidenvorhänge des Pavillons wehten sanft hinter ihr, trugen das leise Klingeln von Windglocken, eine Symphonie, die zum beschleunigten Rhythmus meines Pulses passte. Innerlich tobte ein Sturm – die Obsession hatte mich seit unserem ersten Treffen gepackt, ein unerbittlicher Hunger, der meine Gedanken in...


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