Christines lingernde Schatten
Im gedämpften Glanz von Seide und schattigen Blicken webt Verlangen durch den fernen Rhythmus der Fiesta.
Terno-Geflüster: Christines gehütete Zärtlichkeit
EPISODE 2
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Der Seidenstoff ihres Terno-Kleids fing das Laternenlicht ein, das durch die durchsichtigen Vorhänge des Pavillons filterte, und warf lingernde Schatten über Christines honigfarbene Haut, Schatten, die mit dem subtilen Schwung ihres Körpers tanzten und meinen Blick einluden, länger zu verweilen, als Schicklichkeit es erlaubte. Die Luft war schwer vom Duft der nachtblühenden Sampaguita und gegrillter Straßenessen, die von der Fiesta draußen herüberwehten, vermischt mit dem schwachen, sauberen Aroma von Piña-Stoff, der genau richtig gestärkt war. Sie stand aufrecht in der Mitte des Nebenraums, die gedämpften Trommeln und das Lachen der Fiesta sickerten vom Platz jenseits herein, wie ein Herzschlag, der uns näher zerrte, jeder Schlag hallte in meiner Brust wider und synchronisierte sich mit dem beschleunigten Puls in meinen Adern. Ich konnte meinen Blick nicht von der Art lösen, wie der Stoff ihren schlanken Körper umspielte, die zarten Schmetterlingsärmel rahmen ihre anmutigen Arme ein, ihre dunklen braunen Locken voll und seitlich hochgesteckt, lang über ihre Schulter fallend, das Licht in glänzenden Wellen einfangend, die danach verlangten, berührt, um meine Finger gewickelt zu werden. Mit vierundzwanzig, mit diesen dunkelbraunen Augen, die Geheimnisse tiefer als die Nacht bargen, war sie eine Vision – aufrecht, doch etwas brodelte darunter, ein anmutiges Feuer, das nur darauf wartete, entzündet zu werden, eine Hitze, die ich fast von ihr ausstrahlen spürte und die mich wie eine Motte zur Flamme zog. Mein Verstand raste mit Gedanken darüber, was unter diesem Kleid lag, der professionelle Schneider in mir kämpfte mit dem Mann, der danach hungerte, sie vollständig zu entfalten. Meine Finger juckten, der Pfad der Seide nachzuzeichnen, die Wärme darunter zu spüren, stellten mir die glatte Nachgiebigkeit ihrer Haut vor, das subtile Zittern, das ihre eigenen verborgenen Begierden verraten könnte. Als sie sich leicht drehte und mir ein halbes Lächeln schenkte, das mehr als nur eine Anprobe versprach,...


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