Carolinas Erster Schauer im Großen Saal
Ruhe zerbricht unter dem Gewicht verbotener Begierde in Marmorechos.
CarolinAs serener Schleier zerreißt im unersättlichen Hunger
EPISODE 1
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Ich stand am imposanten Eingang der Voss Villa, die Sonne des späten Nachmittags warf goldene Töne über die Marmorfront, die wie polierter Elfenbein glänzte. Drinnen wartete der Große Saal, ein gewaltiger Raum mit Kristallleuchtern, die von Decken mit Fresken herabhingen, ihre Prismen warfen Regenbögen über persische Teppiche, dick genug, um Schritte zu verschlucken. Ich hatte Carolina Jiménez hierherbestellt für das, was ich eine „erste Beratung“ nannte – ein Vorwand für meine neueste Obsession. Mit 19 trug diese mexikanische Schönheit eine gelassene Ruhe, die etwas Tieferes verbarg, eine Einsamkeit, die ich schon allein von ihren Portfoliofotos gespürt hatte. Ihr langes, glattes blondes Haar rahmte ein ovales Gesicht mit warmer Bräune und dunklen braunen Augen ein, die stille Tiefen bargen. Schlank bei 1,68 m, mit mittelgroßen Brüsten und schmaler Taille, strahlte sie elegante Haltung aus, keine offene Verführung. Als ihr Wagen die gewundene Auffahrt heraufkam, sah ich zu, wie sie ausstieg, in einer engen weißen Bluse, die ihre schlanke Figur umschmeichelte, und einem knielangen schwarzen Bleistiftrock, der ihre geschmeidigen Beine betonte. Sie rückte ihr Portfolio unter einem Arm zurecht, ihre Bewegungen fließend, fast meditativ, wie eine Tänzerin in der Pause. Mein Puls beschleunigte sich; ich hatte Imperien auf Instinkt aufgebaut, und dieser schrie nach Gelegenheit – nicht für Design, sondern um sie zu entblößen. Die Opulenz der Villa drängte sich auf: hohe Säulen mit goldenen Adern, Wände mit Renaissance-Meisterwerken, die von altem Geld und verborgenen Sünden flüsterten. Sie kam näher, Absätze knirschten leise auf dem Kies, ihre dunklen Augen trafen meine mit höflicher Distanz. Aber ich sah das Flackern – das leichte Öffnen ihrer vollen Lippen, der Blick, der einen Takt zu lang auf meinen breiten Schultern und dem maßgeschneiderten Anzug verweilte, der sich über meinen athletischen Körper spannte. „Willkommen, Miss Jiménez“, sagte ich mit tiefer, befehlender Stimme und streckte eine Hand...


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